Alles in der Kategorie »Programm«

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TYPO Night meets Pixels of Fury

17. April 2014

This year’s TYPO Night on May 17 promises to be a great one. Taking place at the Café Moskau, one of Berlins coolest party locations, this year’s TYPO Berlin 2014 conclusion will be our most memorable yet. With five bars, a chill-out area and plenty of room for dancing, there will be lots of other [...]

TYPO Night meets Pixels of Fury

This year’s TYPO Night on May 17 promises to be a great one.

Taking place at the Café Moskau, one of Berlins coolest party locations, this year’s TYPO Berlin 2014 conclusion will be our most memorable yet.

With five bars, a chill-out area and plenty of room for dancing, there will be lots of other activities taking place throughout the night. Neoangin (aka Jim Avignon) will be serving a mix of music and design, whilst barbecue masters from Weber will be tantalising your taste buds free of charge. Guests will also get the chance to get creative and competitive against our TYPO speakers with our two competitions, the Napkin Sketch Contest and Pixels of Fury, the live design contest run by Shutterstock.

Pixels of Fury is the fast paced design competition that will see six participants competing against one another to design the innovative and inspiring posters by using just Shutterstock images and FontFont typefaces.

Want to get involved? Then simply send us a sample of your portfolio by 2 May (max. 2MB) to pof@typotalks.com to be in with a chance to enter. Those who are selected to take part will be contacted per email.

Participants of the competitions will have the chance to play for a selection of amazing prizes including a 3-month subscription for Shutterstock, a bike, tickets for TYPO Berlin 2015 Character and of course the Pixel of Fury trophy.

 

 

 

 

 

 

Oh and whilst we are at it ;)

Our partner Blacklane will be offering free rides to TYPO Night for every TYPO attendee worth 30,00 . This means that you can get to the party started straight after the last TYPO lecture with a limousine ride straight to Café Moskau! Look out for Blacklane vouchers at the TYPO registration or check our next newsletters to book your ride to the party.

 

 

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Exklusives Gerrit-Noordzij-Interview: Making-of

19. März 2014

Er ist der einflussreichste Typedesign-Lehrer unserer Zeit: Gerrit Noordzij (82). Von 1960 bis 1990 war er Professor für Schriftdesign an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Den Haag, wo er bedeutende Schriftentwerfer direkt oder indirekt prägte. Wir haben Gerrit Noordzij früh als Sprecher für die TYPO Berlin eingeladen. »Das Thema Roots ist genau mein Ding«, schrieb er zurück, und sagte schon Ende letzten Jahres zu. Leider kam wenige Wochen später die Absage aus gesundheitlichen Gründen, er könne nicht reisen …

Exklusives Gerrit-Noordzij-Interview: Making-of

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Er ist der einflussreichste Typedesign-Lehrer unserer Zeit: Gerrit Noordzij (82). Von 1960 bis 1990 war er Professor für Schriftdesign an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Den Haag, wo er bedeutende Schriftentwerfer direkt oder indirekt prägte, darunter Petr und Erik van Blokland, Jelle Bosma, Albert Jan Pool, Peter Verheul, Rudy Vanderlans, Just van Rossum, Albert Pinggera, Martin Wenzel, Frank Blokland, Luc(as) de Groot, Peter Matthias Noordzij, Hannes Famira und viele mehr. Auch die Werke der jüngsten Typedesign-Generation basieren auf den Theorien von Noordzij, zum Beispiel bei Ján Filípek, Martina Flor, Frank Grießhammer, Slávka Pauliková, Yanone und Alexander Roth.

Wir haben Gerrit Noordzij früh als Sprecher für die TYPO Berlin eingeladen. »Das Thema Roots ist genau mein Ding«, schrieb er zurück, und sagte schon Ende letzten Jahres zu. Leider kam wenige Wochen später die Absage aus gesundheitlichen Gründen, er könne nicht reisen. Doch die TYPO-Programmdirektion wollte auf seinen Vortrag nicht verzichten. Also vereinbarten wir einen Besuch bei ihm zu Hause, um seine Gedanken auf Video festzuhalten und im Mai dem TYPO-Publikum zu präsentieren. Wir sollten eine Wandtafel mitbringen und ein paar gute Fragen. Gesagt, getan … am gestrigen Dienstag war es dann soweit.

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Wir trafen uns gegen 10:00 Uhr morgens in Gerrit Noordzijs Atelier, untergebracht im Erdgeschoss seines Wohnhauses, das in einem kleinen Örtchen 4 km südlich von Zwolle liegt, an der IJssel. Wir, das sind Erik van Blokland (ein Schüler Noordzijs), der Videograf Marten Toner (sein Vater: ein Schüler von Noordzij) und der Autor dieses Beitrags – kein Schüler von Noordzij, erste persönliche Begegnung. Der Schriftgelehrte empfing uns gut gelaunt und führte uns sogleich in sein Büro. Seine Frau brachte Kaffee und leckeren Käsekuchen. Wir bauten das Video-Equipment auf und installierten anschließend die Tafel.

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Prof. Gerrit Noordzij (links) und sein Schüler und Nachfolger an der Königlichen Akademie, Prof. Erik van Blokland

Ich hatte mir zum Warmwerden ein paar Fragen aufgeschrieben, die wir in Form eines Interviews durchgehen und aufzeichnen. Die Antworten überraschen mich, weil sie ausnahmslos in eine andere Richtung gehen, als ich erwartete. Zwischendurch greift Noordzij immer wieder zu Büchern, aus denen er Abbildungen zeigt, Zitate vorliest oder das Schriftbild unter die Lupe nimmt.

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Maarten Toner filmte mit einer 4K Blackmagic Production Camera, ausgestattet mit einem 90°-Sucher … mehr zum Equipment in seinem Blog

Wir führen das Gespräch in deutsch, was Noordzijs ausdrücklicher Wunsch ist. Er beherrscht die Sprache gut, muss aber nach einiger Zeit feststellen, dass die akute Neuralgie an seinem Vokabular zehrt. Manche Vokabeln fallen ihm erst beim zweiten Anlauf ein. Vielleicht liegt es auch an den Medikamenten: »Ich spüre jede der angegebenen Nebenwirkungen, nur die Hauptwirkung scheint nicht einzutreten«, wirft er mit einem Schmunzeln ein.

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Ich erlebe Gerrit Noordzij als humorvollen aber auch bestimmten Gesprächspartner. Seine Antworten kommen schnell. Zum Beispiel auf die bewusst provokant formulierte Frage, ob es es zu viele Schriftentwerfer gebe? Er schaut fast empör und entgegnet: »Nein … nein, nur müssen nicht alle versuchen, ihre Erzeugnisse auf den Markt zu schmeißen. Sie sollten erst mal eine innere Notwendigkeit verspüren. An meinen eigenen Schriften ist vieles zu bemängeln und auszusetzen. Aber sie hatten alle die Chance, meiner Unzufriedenheit zu begegnen. Bei jeder neuen Schrift war ich eine ganze Zeit lang zufrieden, und dachte mir ›Jetzt habe ich die Lösung‹. Ich habe mit Freude ein schönes Buch damit gesetzt, und dann noch eins … doch schon beim dritten Buch denke ich: ›Hier möchte doch etwas anders haben‹. Und schon entstand wieder eine neue Schrift. Aber ob wirklich andere nach einer solchen Schrift fragen auf dem Markt … das sind doch ziemlich wenige.«

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Wir sind begeistert von Noordzijs Kondition. Erst gegen Ende unseres fast 5-stündigen Besuchs zeigt er Konzentrationsschwächen, aber da hatten wir schon alles im Kasten, was ihm wichtig war. Zum Beispiel seine Interpretation von Roots, das Motto der TYPO Berlin. »Das Thema Wurzeln hat mich deshalb so angesprochen, weil es mich wieder an einen Briefwechsel mit Aaron Marcus erinnerte, dem damaligen Gast-Herausgeber von Visible Language, der vor 40 Jahre stattfand. Er arbeitete gerade an einem Themenheft mit dem Titel ›At the Edge of Meaning‹, in dem er untersuchte, wie weit man sich vom Kern einer Bedeutung entfernen kann, ohne unverständlich zu werden. Das war damals ein absolutes Avantgarde-Thema, und er war ein Führer der Bewegung. Er bat mich um einen Beitrag, und da habe ich ihm geschrieben, dass die Frage, wie weit man sich entfernen kann, nur sinnvoll sei, wenn man weiß, wovon man sich entfernt. Und so schlug ich ihm vor einen Beitrag zum Thema ›The Core of Meaning‹ zu schreiben, also das Herz der Bedeutung. Erst wenn man weiß, wo man herkommt, kann man sagen, wo man gerade ist. Wenn man diese beiden Positionen in dem geplanten Heft gegenüberstellt, könnte daraus eine interessante Diskussion werden. Er schrieb mir dann, das er sich darauf nicht einlassen möchte … und seitdem haben wir nichts mehr voneinander hören lassen. Aber die Frage hat mich immer beschäftigt, auch im Zusammenhang mit Schrift.« Worauf Noordzij an der Tafel seine Theorie über die Entstehung der lateinischen Schrift niederschreibt …

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Bei diesen Kostproben aus dem gestrigen Gespräch möchten wir es bewenden lassen. TYPO-Besucher, freut euch auf Freitag, den 16. Mai, wenn um 11:00 Uhr das Gerrit-Noordzij-Exklusivinterview-Video Premiere feiert. Noch ist nicht sicher, ob es danach zum Download im Netz landen wird. Gerrit Noordzij möchte das nicht … vielleicht können wir ihn noch überreden.
Fotos: Erik van Blokland (5), Jürgen Siebert (1), Standbild (1)

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Holm Friebe eröffnet TYPO Berlin 2014

14. Februar 2014

Sein Motto: Kein Büro, keine Angestellten, keine Pitches, kein Bullshit. Wahrhaftigkeit. Mit Sascha Lobo fand der studierte Volkswirt und Trendforscher 2006 den Begriff »Digitale Boheme« für eine Berliner Gruppe freischaffender Medienberufler der er selbst mit Sascha Lobo, Kathrin Passig und anderen Künstlerisch-Kreativen angehörte. Als Konstruktion für ein Leben jenseits der Festanstellung, lösten Friebe und Lobo mit ihrem [...]

Holm Friebe eröffnet TYPO Berlin 2014

Sein Motto: Kein Büro, keine Angestellten, keine Pitches, kein Bullshit. Wahrhaftigkeit. Mit Sascha Lobo fand der studierte Volkswirt und Trendforscher 2006 den Begriff »Digitale Boheme« für eine Berliner Gruppe freischaffender Medienberufler der er selbst mit Sascha Lobo, Kathrin Passig und anderen Künstlerisch-Kreativen angehörte. Als Konstruktion für ein Leben jenseits der Festanstellung, lösten Friebe und Lobo mit ihrem 2006 erschienen Buch »Wir nennen es Arbeit: Die digitale Boheme « eine breite mediale Debatte um neoliberale Gesellschaftentwürfe, die Krise der Angestelltenkultur und die freiberufliche Selbstverwirklichung aus.

Seit 2002 gehört Holm Friebe als Gründungsmitglied der Zentralen Intelligenz Agentur, einem Think Tank und Freelancer-Netzwerk an, das nicht für sondern mit Klienten an kreativen Formaten arbeitet und das sich viele Ansätze für Freiberufler-Kooperationen zum Vorbild nahm.

2008 legte Holm Friebe mit Brand-Eins-Autor Thomas Ramge nach: »Marke Eigenbau – Die Flucht der Massen vor der Massenproduktion« handelt von der Revolution des Selbermachens, der Renaissance der Manufakturen, dem Wandel von E-Commerce zum Social Commerce, zum Beispiel als Online-Shop für selbstgemachte Waren. Friebe zeigt, wie gute Produkte zu fairen Preisen von kleinen Anbietern neue Märkte eröffnen.

Sein Fazit: Die Massenproduktion trifft nicht mehr den Geschmack und die Bedürfnisse souveräner Kunden, die sich in der Rolle des Endverbrauchers immer unwohler fühlen: Sie wollen Herstellung und Aussehen von Produkten selbst mitbestimmen.

Seine aktuelles Buch »Die Stein-Strategie« widmet sich der Beständigkeit: Ruhe und Gelassenheit als Garanten eines langfristigen Überlebens und notwendiger Gegenpol zur ständigen Veränderung. Friebe zeigt wie Nicht-Handeln die mit Abstand erfolgreichste Strategie ausmacht: ob an der Börse, wo Warren Buffett Geld nicht durch hektisches Zocken, sondern durch kluges Warten verdient, in der Politik, wo Angela Merkel durch Aussitzen Kanzlerin bleibt, oder in der Kommunikation, wo Schweigen die mächtigste Waffe ist. Von Steinen lernen heißt siegen lernen!

Friebe, Jahrgang ‘72, lehrt als Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste im Studiengang „Style & Design“. Derzeit hält er auch eine Vertretungsprofessur für Designtheorie an der Kunsthochschule Kassel inne. Das NEON Magazin reihte ihn 2006 unter den »100 wichtigsten jungen Deutschen« ein.

Wie neue Kommunikationswege nutzen, um ihre individuellen Handlungsspielräume zu erweitern? Wie Wurzeln schlagen in einer Zeit in der sich die Kreativitbranche durch die totale Digitalisierung – vom Entwurf bis zur Produktion – enorm beschleunigt hat? Eröffnungsredner Holm Friebe wird berichten, welche neuen Wurzeln er in dieser Zeit des gesellschaftlichen und medialen Umbruchs ausgemacht hat (Foto: Gerhard Kassner).

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Sarah Illenberger

27. November 2013

We are extremely happy to announce that Sarah Illenberger will be speaking at TYPO Berlin 2014!

Sarah Illenberger

 

For years we have been trying to invite Berlin based graphic artist Sarah Illenberger. Due to organizational difficulties she could never make it. Now we are extremely happy to announce that Sarah will be speaking at TYPO Berlin 2014!


© Sarah Illenberger

With a focus on analog craft and using everyday items, Sarah is renown for creating vivid, witty images that open up new perspectives on seemingly familiar subjects. Her ability to transform ordinary materials into complex and unexpected visual experiences has been utilized to develop concepts for clients from the fields of culture and business in several countries. In her aim to explore the fertile overlap between art and design, she’s collaborated with numerous photographers and artists, and filled exhibition spaces with self-initiated projects in Paris, Tokyo, and Berlin. (Text: Mary Scherpe)


© Sarah Illenberger

See Sarah Illenberger at TYPO Berlin 2014 and go to our website for an updated list of speakers. But be fast – early bird tickets are only available until end of December 2013.

Gesche Joost: Prototype of a networked society

18. Mai 2013

Gesche Joost from the research lab at Universität der Künste Berlin starts with the image of an interactive quilt that uses visual hints of interactive threat connected to an interface to tell stories. The stories change by folding the fabric in different shapes to create different patterns. In all her projects a group of researchers [...]

Gesche Joost: Prototype of a networked society

Gesche Joost at TYPO Berlin 2013 © G. Kassner

Gesche Joost from the research lab at Universität der Künste Berlin starts with the image of an interactive quilt that uses visual hints of interactive threat connected to an interface to tell stories. The stories change by folding the fabric in different shapes to create different patterns. In all her projects a group of researchers from different disciplines and expertise work together. The aim is to integrate interfaces that connect and feed back into society to improve it.

In the research lab they first of all build a prototype to see the immediate response of the user and to start the journey of the experience to then develop it further. Better than any more theoretic descriptions some of show cases, e.g. an emergency jacket that uses interactive thread reacting to a special squeeze to call for help; a smart phone that operates as ambient interaction by breathing. I am actually looking forward to the phone with the weight shifting sensor that tells you the direction on a map by translating these directional impulses into your hand.

In my eyes the most impressive project Gesche gave us an insight to was the mobile-lorm-glove. A glove that helps deafblinds to communicate writing the words into their hand that is then translated and visualised like a text message. In that way someone can understand what they say without knowing the Lorm-language themselves. At the moment deafblind people are bound to physical contact to communicate through writing the lorm language into their palm. The glove gives them the opportunity to write text messages to friends and to even talk to more than one person at a time.

Another interesting talk that shows us the role of design in research projects, but more importantly how this is connected to our society.

Sandra / GraphicBirdWatching

Georg Seifert: Glyphs

18. Mai 2013

Thanks to Toshiya Izumo, we are proud to present the first ever TYPO-Blog post in Japanese! Please scroll down for German version! Glyphs – デザイナーのためのフォント作成ソフト まず初めに驚いたことは、思った以上に観客が多いことだ。(著者はフォントを作成するソフトの紹介ということで、そんなに人は集まらないだろうと思っていたが。)そしてよく見ると学生と思われる若い人も多い。ヨーロッパ、特にドイツの若者の文字に対する興味は想像以上に大きいようである。 この講演の話者、ゲオルグ・ザイファートはGlyphsというフォントを作るプログラムのプログラマー、またデザイナーでもある。彼は講演が始まるとまず初めに観客に問いかけた。今日の実演講演のために誰か自分の作りかけのフォントを持ってきてくれましたか? 最初は誰も手を挙げないが、ついに一人の学生風の男性が手を挙げ、彼の持ってきたデータとともに早速講演の開始となる。 筆者は今までフォント作成ソフトを深く使用したことがないため、彼のソフトがどれぐらい他のソフトに比べて良いのかあまりわからないのだが、ここにその印象を列挙すると、 – まずマックを使用している人ならこのソフトを見るととても馴染み深くまるでfinderのようなUIでとても見やすく、わかりやすい。 – 左側にはラテン語、ギリシャ語、ヘブライ語等、各言語ごと分かれ、その他数字、句読点、その他シンボルなどもカテゴリーごとに分かれていて非常によく全体を見通すことができる。 – いちいち正しいUnicodeを探したり、自分で入力しなくても最初からプログラムが正しい Unicodeを割り当ててくれる。 – 文字の最上部や最下部などは、視覚的にも、数値上でもコントロールが可能で、揃えるべきところを見逃すことがないようにとても明確に表示される。 – 一つの文字のバリエーションを作った場合、それらを一つの画面で比較できるようにレイヤーシステムを採用している。 – ヨーロッパの様々な言語で使用されるアルファベットの上部や下部につくアクセントの位置をアンカーポイントを使用することで設定し、常に文字から同距離を保ちながら他の文字に設定できる。(例えばäとöの上部の点の位置) – オープンタイプフューチャーを簡単な設定のみで自動的に生成できる。 – それぞれの文字の軸の太さを数値で小さな別のパレットに表示することによって、他の文字と比較することが簡単にできる。 – もちろん様々なフォーマットにエクスポートもできる。 – また、様々な文字の太さ(ライトやボールド)や横幅(コンデンスドやワイド)を自動生成でき、それらを一つの画面に表示するなどして比較、微調整がしやすい。 その他にも様々な設定、特徴が数え切れないぐらい有ろうが今回主に紹介された機能はこのようなものだった。 このような機能を紹介しながら作者ゲオルグ・ザイファートはこれらのフォントをエクスポートすると、エラーの表示。しかしそこはこのプログラムの作者、すぐに問題点を見つけ出し修正して、再度エクスポート、しかしまたエラー。もう一度他のことを修正して完成。とおもいきや、できたフォントの文字間が詰まりすぎてるので、もう一度修正とエクスポート、またまた気に入らないらしく、修正しエクスポートを数回繰り返したあとやっと満足したらしく今回はこれにて終了。 かかった時間は正味30分ぐらいで、彼はすでに作りかけてあったフォントをある程度修正し、完成させた。このソフトを使いこなせるようになれば、誰でも世界に一つだけの自分のフォントが持てる希望を与えてくれたことはまちがいない。 Georg Seifert: GlyphsAm Anfang [...]

Georg Seifert: Glyphs

Thanks to Toshiya Izumo, we are proud to present the first ever TYPO-Blog post in Japanese! Please scroll down for German version!

Georg Seifert, Foto © Alex Blumhoff

Glyphs – デザイナーのためのフォント作成ソフト

まず初めに驚いたことは、思った以上に観客が多いことだ。(著者はフォントを作成するソフトの紹介ということで、そんなに人は集まらないだろうと思っていたが。)そしてよく見ると学生と思われる若い人も多い。ヨーロッパ、特にドイツの若者の文字に対する興味は想像以上に大きいようである。

この講演の話者、ゲオルグ・ザイファートはGlyphsというフォントを作るプログラムのプログラマー、またデザイナーでもある。彼は講演が始まるとまず初めに観客に問いかけた。今日の実演講演のために誰か自分の作りかけのフォントを持ってきてくれましたか?

最初は誰も手を挙げないが、ついに一人の学生風の男性が手を挙げ、彼の持ってきたデータとともに早速講演の開始となる。

筆者は今までフォント作成ソフトを深く使用したことがないため、彼のソフトがどれぐらい他のソフトに比べて良いのかあまりわからないのだが、ここにその印象を列挙すると、

  • – まずマックを使用している人ならこのソフトを見るととても馴染み深くまるでfinderのようなUIでとても見やすく、わかりやすい。
  • – 左側にはラテン語、ギリシャ語、ヘブライ語等、各言語ごと分かれ、その他数字、句読点、その他シンボルなどもカテゴリーごとに分かれていて非常によく全体を見通すことができる。
  • – いちいち正しいUnicodeを探したり、自分で入力しなくても最初からプログラムが正しい Unicodeを割り当ててくれる。
  • – 文字の最上部や最下部などは、視覚的にも、数値上でもコントロールが可能で、揃えるべきところを見逃すことがないようにとても明確に表示される。
  • – 一つの文字のバリエーションを作った場合、それらを一つの画面で比較できるようにレイヤーシステムを採用している。
  • – ヨーロッパの様々な言語で使用されるアルファベットの上部や下部につくアクセントの位置をアンカーポイントを使用することで設定し、常に文字から同距離を保ちながら他の文字に設定できる。(例えばäとöの上部の点の位置)
  • – オープンタイプフューチャーを簡単な設定のみで自動的に生成できる。
  • – それぞれの文字の軸の太さを数値で小さな別のパレットに表示することによって、他の文字と比較することが簡単にできる。
  • – もちろん様々なフォーマットにエクスポートもできる。
  • – また、様々な文字の太さ(ライトやボールド)や横幅(コンデンスドやワイド)を自動生成でき、それらを一つの画面に表示するなどして比較、微調整がしやすい。

その他にも様々な設定、特徴が数え切れないぐらい有ろうが今回主に紹介された機能はこのようなものだった。

このような機能を紹介しながら作者ゲオルグ・ザイファートはこれらのフォントをエクスポートすると、エラーの表示。しかしそこはこのプログラムの作者、すぐに問題点を見つけ出し修正して、再度エクスポート、しかしまたエラー。もう一度他のことを修正して完成。とおもいきや、できたフォントの文字間が詰まりすぎてるので、もう一度修正とエクスポート、またまた気に入らないらしく、修正しエクスポートを数回繰り返したあとやっと満足したらしく今回はこれにて終了。

かかった時間は正味30分ぐらいで、彼はすでに作りかけてあったフォントをある程度修正し、完成させた。このソフトを使いこなせるようになれば、誰でも世界に一つだけの自分のフォントが持てる希望を与えてくれたことはまちがいない。

Georg Seifert: GlyphsAm Anfang des Vortrags war ich ganz positiv überrascht, weil es viele Zuschauer gab. Ich dachte, es gibt nicht viele Leute, die sich für ein neues Schriftgestaltungsprogramm interessieren. Weil es schon mehrere Programmen auf dem Markt gibt. Außerdem dachte ich, wer gestaltet eigentlich Schrift?

Aber überraschenderweise gab es viele junge Leute, die anscheinend Studenten sind. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass viele Leute eigentlich Schrift gestalten wollen oder schon gestalten.

Georg Seifert ist der Programmier von Glyphs, Schriftgestalter und Designer. Als er den Vortrag anfing, fragte er Zuschauer, ob jemand eigene Fonts mitgebracht hat.. Am Anfang gab es niemand, der sich meldete. Aber nach mehreren Fragen meldete sich ein junger Mann schüchtern. Damit fing der Vortrag an, weil er diesmal mit einem neuen, unfertigen Font durch sein Programm führen wollte.

Weil ich noch nicht oft ein Schriftgestaltungsprogramm verwendet habe, weiß ich nicht genau, wie sein Programm anders als andere Programmen ist. Trotz des Mangels der Kenntnisse liste ich hier den Eindruck des Programmes und seine Besonderheiten auf:

–    User Interface sieht wie Finder von Mac aus. Deswegen kann man relativ einfach die Struktur des Programmes gut verstehen.
–    Auf der linken Seite gibt es eine Palette, wo die Kategorien und Sprachen auflistet sind. Und sie ist sehr übersichtlich.
–    Man muss nicht Unicode suchen und selber eintippen. Das Programm weist automatisch Unicode zu.
–    Die höchste Linie oder die niedrigste Linie werden visuell und mathematisch kontrolliert, so behält man die Position der Linien, Punkte und andere Elemente gut im Blick.
–    Wenn man mehrere Varianten eines Buchstabens gestaltet, werden sie gleichzeitig auf der Arbeitsfläche gezeigt. Weil das Programm ein Layer-System hat.
–    Akzenten werden durch Ankerpoints in ihrer Position definiert und kontrolliert. Damit werden alle Akzente gleichmäßig bei den verschiedenen Buchstaben positioniert.
–    OpenType Features werden mit einer einfachen Einstellung automatisch generiert.
–    Bei einer Palette werden die Dickten eines Striches numerisch gezeigt. Damit kann man sie einfach vergleichen mit den anderen Strichen.
–    Natürlich kann man nach verschiedenem Format exportieren.
–    Dank Multiple Master kann man einfach mehrere Schnitte generieren und flexibel feinabstimmen.

Obwohl es noch tausend Features gibt, wurden an dem Tag hauptsächlich die oben genannten Funktionen gezeigt. Georg Seifert zeigte die Funktionen und korrigierte einige Sachen nebenbei, und zum Schluss exportierte er den Font. Aber eine Fehlermeldung wurde beim ersten Mal gezeigt. Er korrigierte sofort und exportierte noch mal. Zweites Mal wurde wieder eine andere Fehlermeldung gezeigt und so versuchte er mehrere Male, es zu wiederzuholen. Endlich schaffte er den Font zu exportieren. Aber die Buchstabendistanz hat ihm nicht gefallen. Also machte er noch mal Korrektur usw. Nach mehreren Versuche war er endlich damit zufrieden geworden und beendete seinen Vortrag an diesem Tag.

Die Gesamtzeit der Erklärung dauerte ca. 30 min. In dieser Zeit produzierte er einen funktionierenden Font zum Rechner. Durch dieses Programm kann man sicherlich seinen ganz eigenen, einzigen Font auf der Welt haben. So bekamen alle junge Studenten (und ich) sicherlich eine Hoffnung, dass sie bald Schriftgestalter werden. Danke Georg!

Toshiya Izumo, Edenspiekermann

Roland Stieger, Bernhard Seen, Dominik Hafen: From the Inside to the Outside

18. Mai 2013

Some subjects need to be made entertaining, some subjects don’t, in that case it is the first option. Roland Stieger, Bernhard Seen and Dominik Hafen work and live in Switzerland in a town called St Gallen. Typical for their design work is that they depart from the content, and then identify formal ingredients and their [...]

Roland Stieger, Bernhard Seen, Dominik Hafen: From the Inside to the Outside

Hafen Senn Stieger at TYPO Berlin 2013 © G. Kassner

Some subjects need to be made entertaining, some subjects don’t, in that case it is the first option. Roland Stieger, Bernhard Seen and Dominik Hafen work and live in Switzerland in a town called St Gallen. Typical for their design work is that they depart from the content, and then identify formal ingredients and their relations, in order to finally “capture” the content.

They talked about various posters and signage they produced for Museums as well as books, the most important and exciting one being the story of Gallus & Pretoria. True to the title of their rather scientific talk ‘From the Inside to the Outside’, they talked about the conception of three books they have published: typography, layout and colours. While the delivery was “matter of fact”, there was no question as to how passionate these guys are about their work.

Héloise Jutteau

Ken Garland: An entirely different perspective on “Touch”

16. Mai 2013

Touch. A topic that will surely see many speakers refer to the Steve Jobs interpretation of the word over the coming days. Totally to the contrary, Ken Garland kicked off this year’s TYPO conference with an entirely different perspective on “touch”. In his talk, Garland’s approached the subject with a visual exploration of what this [...]

Ken Garland: An entirely different perspective on “Touch”

Ken Garland at TYPO Berlin 2013 © Gerhard Kassner

Touch. A topic that will surely see many speakers refer to the Steve Jobs interpretation of the word over the coming days. Totally to the contrary, Ken Garland kicked off this year’s TYPO conference with an entirely different perspective on “touch”.

In his talk, Garland’s approached the subject with a visual exploration of what this word actually means to us. Is touch best visualised as a scene from Michelangelo’s Creation of Adam fresco on the Sistine chapel? Or, a picture of a a lion mother and cub. Or a picture of the touch of a loving parent holding the foot of a child? Or, a more poignant interpretation, the hand of a starving African hand, in the hand of a Westerner?

Garland brought the audience through these, and a range of other images, in a captivating and genuinely moving talk that seemed all too short. The main hall was in total silence for this legendary figure of design, as the audience hung onto every word. And, except for one slide showing an image of an infant touching an iPad, the presentation was free of any reference to technology or design, which made for a refreshing start to TYPO, given the theme.

Paul Woods

Getting into it at Mota Italic

13. Mai 2013

We look forward to starting this year‘s TYPO activities with an exhibtion opening at the typographic Mota Italic Gallery. Word Jazz will open at Wednesday evening with a little party to swing into the TYPO conference days ahead. See here for details …

Getting into it at Mota Italic

We look forward to starting this year‘s TYPO activities with an exhibtion opening at the typographic Mota Italic Gallery. Word Jazz will open at Wednesday evening with a little party to swing into the TYPO conference days ahead. See here for details …

Typografische Fahrradtour durch Berlin

2. Mai 2013

@ Tony Chambers, Wallpaper* Eines der besonderen Highlights der TYPO London 2012 war sicherlich die typografische Fahrradtour durch Clerkenwell, geführt von Erik Spiekermann und Phil Baines. 30 TYPO London-Teilnehmer fuhren in typisch Londoner Wetter durch das Viertel und ließen sich typografische Besonderheiten zeigen. Auch in Berlin wird es so eine Fahrradrundreise mit Erik Spiekermann geben. [...]

Typografische Fahrradtour durch Berlin


@ Tony Chambers, Wallpaper*

Eines der besonderen Highlights der TYPO London 2012 war sicherlich die typografische Fahrradtour durch Clerkenwell, geführt von Erik Spiekermann und Phil Baines. 30 TYPO London-Teilnehmer fuhren in typisch Londoner Wetter durch das Viertel und ließen sich typografische Besonderheiten zeigen.

Auch in Berlin wird es so eine Fahrradrundreise mit Erik Spiekermann geben. Alles, was ihr benötigt, ist ein Fahrrad und 2-3 Stunden Zeit am Sonntag. Jeder TYPO Berlin-Teilnehmer kann im Foyer einen Zettel samt Namen und E-Mail-Adresse in die dafür vorgesehene Tombola-Box werfen. Am Samstagabend vor dem Jessica Walsh-Vortrag werden die Gewinner gezogen.

Per E-Mail kommen dann Zeit und Ort, an dem die Tour starten wird.