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DVD-Preview: extreme Body-lettering

2. Dezember 2009

Seit gestern liefert FontShop die neue TYPO-DVD aus, mit Beiträgen von der Space-Konferenz (Mai 2009). Neben den beiden kompletten Präsentationen von Chip Kidd und Joshua Davis (zweisprachig D und E), den besten Szenen auf der TYPO-Stage und einem Zusammenschnitt mit Konferenz-Impressionen befindet sich auch das oben eingebettete HQ-Video auf der Silberscheibe: Die australische Designstudentin Gemma [...]

DVD-Preview: extreme Body-lettering

Seit gestern liefert FontShop die neue TYPO-DVD aus, mit Beiträgen von der Space-Konferenz (Mai 2009). Neben den beiden kompletten Präsentationen von Chip Kidd und Joshua Davis (zweisprachig D und E), den besten Szenen auf der TYPO-Stage und einem Zusammenschnitt mit Konferenz-Impressionen befindet sich auch das oben eingebettete HQ-Video auf der Silberscheibe: Die australische Designstudentin Gemma O’Brian aka Mrs Eaves beim Auftragen ihrer Körperbeschriftung.

typo_dvd_kleinDie Dreharbeiten begannen bereits am Vortag der Konferenz an verschiedenen Plätzen in Berlin. Während der Registrierung am Donnerstag beendete Mrs Eaves ihr Werk im Haus der Kulturen der Welt. Am Samstag begeisterte die australische Designerin das Publikum mit einer persönlichen und lehrreichen 45-Minuten-Show im großen Saal des Haus der Kulturen der Welt.

Letzte Woche schrieb sie uns, das sie ihr Studium beendet und parallel dazu viele aufregende Projekte realisiert habe. Und: »I’ve been missing Berlin very much and am considering an extended stay in the latter part of 2010.« Weil wir nicht so lange warten wollen, haben wir sie kurzerhand zur TYPO Berlin 2010 eingeladen.

Die TYPO-DVD 2009

20. November 2009

Die aktuelle TYPO Berlin 2009 DVD ist im IDN-Presswerk. Das fertige Produkt ist uns für Ende November angekündigt. Wie in den vergangen Jahren auch, werden wir die Disk zuerst an etwa 3.500  Konferenzteilnehmer der letzten Jahre verschicken. Etwa 1.200 DVDs gehen auch nach Österreich. Hier mal vorab das Menü, damit die Vorfreude wachsen kann: 1. [...]

Die TYPO-DVD 2009

Die aktuelle TYPO Berlin 2009 DVD ist im IDN-Presswerk. Das fertige Produkt ist uns für Ende November angekündigt. Wie in den vergangen Jahren auch, werden wir die Disk zuerst an etwa 3.500  Konferenzteilnehmer der letzten Jahre verschicken. Etwa 1.200 DVDs gehen auch nach Österreich.

typo_dvd_kleinHier mal vorab das Menü, damit die Vorfreude wachsen kann:

1. Space impressions
2. Skin-tight lettering (Gemma O’Brien/body painting)
3. Chip Kidd: B, I D K Y L!
4. Joshua Davis: Space
5. Live on Stage (Interviews)

Ausserdem gibt es eine Datensektion mit folgenden Inhalten: ein PDF des Programmhefts, eine Auswahl der Einsendungen zu unserem Wallpaper-Wettbewerb und den Soundtrack der TYPO Berlin 2009 mit drei mp3-Dateien.

Wir halten Euch auf dem Laufenden, wie Ihr die DVD auch bekommen könnt, wenn Ihr nicht auf der TYPO gewesen seid!

Update: Die ersten 100 TYPOfreunde die sich hier melden bekommen die DVD frei Haus (innerhalb Europas): Bestellformular TYPO Berlin 2009 – DVD

YouTube-Video: Interview with Sol Sender

11. Juni 2009

Danke an Thorsten Wulff

YouTube-Video: Interview with Sol Sender

Danke an Thorsten Wulff

YouTube-Video: Interview with Joshua Davis

11. Juni 2009

Danke an Thorsten Wulff

YouTube-Video: Interview with Joshua Davis

Danke an Thorsten Wulff

YouTube-Video: Chip Kidd on TYPOstage

11. Juni 2009

Danke an Thorsten Wulff.

YouTube-Video: Chip Kidd on TYPOstage

Danke an Thorsten Wulff.

Nick Shinn – Eine kurze Geschichte der Perspektive

26. Mai 2009

Innerhalb einer Stunde unternahm der Typedesigner Nick Shinn zusammen eine Zeitreise durch 2000 Jahre Kunstgeschichte. Oder besser eine Reise durch verlorenes und wiedergewonnenes Wissen. Denn vieles, was in der Renaissance wieder auftauchte, war in der Antike bereits bekannt. Ein deutscher Kunsthistoriker und Ikonologe des letzten Jahrhunderts, Erwin Panofsky, gab eine treffende Zusammenfassung dessen, was in [...]

Nick Shinn – Eine kurze Geschichte der Perspektive

Innerhalb einer Stunde unternahm der Typedesigner Nick Shinn zusammen eine Zeitreise durch 2000 Jahre Kunstgeschichte. Oder besser eine Reise durch verlorenes und wiedergewonnenes Wissen. Denn vieles, was in der Renaissance wieder auftauchte, war in der Antike bereits bekannt. Ein deutscher Kunsthistoriker und Ikonologe des letzten Jahrhunderts, Erwin Panofsky, gab eine treffende Zusammenfassung dessen, was in der Darstellung von Perspektive gelesen werden kann: im Ergründen der Perspektive eines Jahrhunderts, ergründet man auch dessen Geschichte.

Anhand von bekannten Bildbeispielen, beginnend im 2. Jahrhundert bis in das 18 Jahrhundert hinein, machte Shinn deutlich, wie die räumliche Darstellung im eindimensionalen Bild langsam erarbeitet wurde. Von der flachen eindimensionalen Darstellung über die Arbeit mit dem zentralen Fluchtpunkt im Bild bis hin zur 1- bis 5-Punkt-Perspektive. Um 1800 kam laut Nick Shinn es sogar zu einer regelrechten “Perspective Pornogrpahie”. Man erging sich in der perspektivischen Darstellung, konstruierte Gebäude-Ensembles und Innenräume, die keiner statischen Berechnung standhalten würden, nur um das handwerkliche Können im perspektivischen Zeichnen zu präsentieren. Zum Ende ging Shinn auch auf die räumliche Konstruktion im heutigen Virtual Space ein. Er beendete seinen Vortrag aber nicht mit einem Blick auf die Gegenwart, sondern zeigte ein 150 Jahre altes Diorama von Warschau, das eine makellose Perspektive auf eine Stadt erlaubt, die nach dem Zweiten Weltkrieg so nicht mehr existiert.

Sol Sender – Space of Change: Obama 08 und die Worte des Wandels

26. Mai 2009

  Sol Sender nimmt es gleich mal unprätenziös vorweg: „I don’t think that this mark is phantastic, it was just the right mark at the right time”. Das kann man wohl sagen: Ein Rund, ein blauer Rand, ein paar rote Wellen – und Barack Obama ward gebrandet. Aus graphischen Gesichtspunkten sicherlich nicht ganz so spannend. [...]

Sol Sender – Space of Change: Obama 08 und die Worte des Wandels

 

Sol Sender nimmt es gleich mal unprätenziös vorweg: „I don’t think that this mark is phantastic, it was just the right mark at the right time”. Das kann man wohl sagen: Ein Rund, ein blauer Rand, ein paar rote Wellen – und Barack Obama ward gebrandet. Aus graphischen Gesichtspunkten sicherlich nicht ganz so spannend.

Spannend ist allerdings die Entstehungsgeschichte des blau-roten Kreises, der später, im Zuge seines Erfolges, noch an jeder Straßenecke auftauchten sollte. „The project just landed in our laps“, erinnert sich Sol Sender und erzählt eine Geschichte, die eigentlich nur in Amerika passieren kann: Ein Anruf von einem ehemaligen Klassenkameraden, Sol Senders Büro gibt es erst seit ein paar Monaten. Ob er ein Logo entwerfen könne? Für, ähem, Barack Obama? Yes! We can! Die einzige Prämisse: „Do something new!“ Also nicht rechteckig, wie bei Billary oder McCain. Und ohne den ganz direkten Bezug zur Flagge. Jünger vielleicht. Anders. Hoffnung erweckend. Und Wandel. Ob man solch ein Logo besser hätte entwerfen können, wie neben mir eine Frau einer anderen zuraunt, sei an dieser Stelle mal dahingestellt. Darum geht es aber auch nicht. Funktional sollte es sein und funktional war es: Barack Obama ist Präsident – und Sol Sender muss sich um die „harte Anfangsphase“ des neu gegründeten Büros sicherlich keine Sorgen mehr machen.

 

Anna Mauersberger

Chip Kidd: B,IDKYL

23. Mai 2009

Eine halbe Minute zu spät in der TYPOhall, die einzigen freien Plätze finden sich auf einer der Treppen oder in den Seitegängen. Die ersten Worte, die ich höre, sind “Penis” und “Erection”. Im Pogrammheft stand etwas von Buchcovergestaltung. Tja, alles anders: Chip Kidd, das dritte Mal auf der TYPO und der heiß ersehnte Speaker des [...]

Chip Kidd: B,IDKYL

Eine halbe Minute zu spät in der TYPOhall, die einzigen freien Plätze finden sich auf einer der Treppen oder in den Seitegängen. Die ersten Worte, die ich höre, sind “Penis” und “Erection”. Im Pogrammheft stand etwas von Buchcovergestaltung. Tja, alles anders: Chip Kidd, das dritte Mal auf der TYPO und der heiß ersehnte Speaker des Abends. Der Mann mit der Harry Potter-Nickelbrille schafft es, die Zuschauer innerhalb einer Stunde auf humoristische, selbstironische Weise in seinen Bann zu ziehen und ganz nebenbei die Bandbreite seines ganzen grafischen Könnens zu präsentieren.

So gestaltete Kidd z. B. eine Arbeit abseits der Buchdeckel, eine Neuinterpretation von Rockwells berühmter Plakatreihe “Four Freedoms”, die in den 40er Jahren produziert wurde. Sie sollten zum Kauf von freedom bonds anregen und so den Krieg mitfinanzieren. Chip Kidd’s Variante ist keineswegs ein patriotisches Remake als vielmehr eine selbstkritische Betrachtung der eigenen Nation: Unter der Überschrift Freedom of Speech ist eine brennende Amerikaflagge zu sehen.

Noch unterhaltsamster ist aber der zweite Part der Chip Kidd-Show, der “genüssliche Selbstzerfleischung oder “Wider die Ignoranz der Unwissenden” genannt werden kann. Hier folgte eine Aufstellung aller abgelehnten Arbeiten bzw. der abgelehnten Vorstufen zu einem Buchcover, die nicht durch die Armada von Autoren, Verlagshäusern und Managements gelangten. Untermalt wurde die Präsentation durch Kidds unglaublich bewegliche Gesichtsmuskulatur, am trainiertesten ist auf jeden Fall die rechte Augenbraue. Im Nachhinein schien es ihn nicht zu stören, dass etwa eine “romantische Dramedy über blutsaugende Vampire, die bei einem Fersehsender arbeiten”, schlussendlich doch nicht mit einem Chipp Kidd-Cover versehen wurde. Ähnlich erging es einem Buch über das Finanzunternehmen Morgan Stanley: “Blue Blood and Mutiny: The Fight for the Soul of Morgan Stanley”. Der Autorin fehlte einfach die Seele in dem Entwurf. Schließlich wurde dieses “wahnsinnig interessante Buch” ohne Kidds Hilfe in weißer Schrift auf schwarzem Grund “mit sehr viel Seele” gedruckt. Auch einen ironischen Seitenhieb auf den Veranstalter der Konferenz konnte er sich nicht verkneifen: Bei jeder Schrift fügte er mit Schmunzeln hinzu: “By the way, this is from Fontshop”.

Einfach schön zu sehen war der Entwurf für die Biographie über den Peanuts-Autor Charles M. Schulz. In Kidds Reduktion auf wenige Linien war trotzdem klar und deutlich Charly Brown auf gelben Grund zu erkennen. Nach einer Klage der Witwe gegen die Biografie durfte das Buch nicht mehr mit dem Cover erscheinen. Die Lösung war eine ZickZack-Linie vor gelbem Hintergrund, die Charly Browns T-Shirt verdammt ähnlich sieht.

Alles in allem gab Kidd eine amüsante Zusammenfassung über die Unwägbarkeiten und die Vielzahl von Entscheidungsträgern, mit denen sich ein Buchcovergraphiker auseinandersetzen muss. Dass nach der Veranstaltung das halbe Publikum summend und mit einem Pfeifen auf den Lippen das Haus der Kulturen der Welt verließ, lag natürlich an dem ausgezeichneten Tagesprogramm. Und die letzten Minuten von Kidds Vortrag, die er mit seinem Musikprojekt Artbreak beendete. Frei nach dem Barbara Schönberger-Motto “Jetzt singt er auch noch” macht der Book-Super-Designer nun Musik,´und kompensiert so seine Midlife Crisis.. Schauts euch an: Asymetrical Girl, 80ies New Wave mit viel Typo im Bild. Viel Spaß beim summen!

Ebon Heath: Das typographische Ballett

23. Mai 2009

Ebon Heath schneidet gern Buchstaben aus, als Einsiedler in seinem stillen Kämmerlein. Seltener referiert er vor einem vollen Saal, aber es macht ihm sichtlich Spaß. Denn er freut sich, dass er seine Leidenschaft für die Typographie mit den Anwesenden teilen kann. Um zu verstehen, wie der junge Designer aus New York simple Buchstaben dreidimensional in [...]

Ebon Heath: Das typographische Ballett

Ebon Heath schneidet gern Buchstaben aus, als Einsiedler in seinem stillen Kämmerlein. Seltener referiert er vor einem vollen Saal, aber es macht ihm sichtlich Spaß. Denn er freut sich, dass er seine Leidenschaft für die Typographie mit den Anwesenden teilen kann. Um zu verstehen, wie der junge Designer aus New York simple Buchstaben dreidimensional in einem Raum zu Leben erweckt und synästhetisch erfahrbar werden lässt, leitet er die mentalen Bilder seines kreativen Schaffens her.

Zunächst ist da der Raum, und zwar der konkrete geographische Raum, in dem er lebt und aufgewachsen ist – vom freien Raum an der Brooklyn Bridge über das urbane Getümmel am Times Square mit seinen gigantischen Billboards bis hin zu Woodstock, dem Ruheraum und Gegenpol zum städtischen Chaos. Irgendwo dazwischen entstehen seine Ideen von Bewegung und vor allem „Multiplicity“, dem Schlagwort seiner kreativen Arbeit. Der ethnischen Vielfalt seiner Person entsprechend lebt der politisch Engagierte das Zusammenfügen: das Mischen der unterschiedlichsten Komponenten ist sinnbildliches Prinzip seiner künstlerischen Herangehensweise. Dazu treten die Faszination für die Schönheit der menschlichen Körper und Inspirationen durch das Betrachten von Tornados, Stachelschweinen und Pfauen.

Somit sind Buchstaben für den New Yorker nicht nur flach, sondern mehrdimensional. Paradigmatisch verkörpern seine Arbeiten das Leitmotto der diesjährigen Konferenz. Er arbeitet im Raum mit dem Raum. Ebon lässt den Lebensrhythmus auf sich einwirken und komponiert ein Ballett der Buchstaben. Die typographischen Mobiles drehen sich in den Raum hinein. Die Buchstabenketten strömen aus dem Rückenmark der Figuren und breiten sich zu riesigen Flügeln aus. Sie umwirbeln den Körper in einer endlosen Spirale. Die vermeintliche Leere des Raumes wird gefüllt. Nur die Farbe hat er erst jüngst für sich entdeckt. Eine blaue Komposition macht den Anfang. Die zukünftigen, virtuosen Kreationen wird er aus bunten Buchstaben erschaffen – und natürlich mit einer Schere.

Ulrike Dimitz

Roger Black: Screen Fonts, Web Fonts

23. Mai 2009

Die Gestaltung der Schriftarten beschäftigt den erfahrenen Editorial Designer Roger Black bereits seit seiner typografischen Arbeit für Rolling Stone Magazin und Newsweek. Mit dem Eintritt ins Internetzeitalter hoffte er, dass nicht die graphische Monotonie Einzug hält. Sollte das Web in Times New Roman stattfinden? Die anfängliche Erwartung der Gestalter an die Leser „They just want [...]

Roger Black: Screen Fonts, Web Fonts

Die Gestaltung der Schriftarten beschäftigt den erfahrenen Editorial Designer Roger Black bereits seit seiner typografischen Arbeit für Rolling Stone Magazin und Newsweek. Mit dem Eintritt ins Internetzeitalter hoffte er, dass nicht die graphische Monotonie Einzug hält. Sollte das Web in Times New Roman stattfinden? Die anfängliche Erwartung der Gestalter an die Leser „They just want ro read“ ändert sich zum Glück kontinuierlich. In Zeiten der digitalen Lektüre auf Geräten wie dem Amazon Kindle und dem Sony Reader rückt der Texaner die digitale Umsetzung zur Darstellung der Schriftzeichen in den Fokus der Gestalter.

Black widmet sich in seinem Vortrag exemplarisch den Nachrichtensites. Es geht ihm dabei um den Mensch in seinem Alltag, der viel im Internet liest. Und entscheidend für die freudvolle Lektüre ist die Lesbarkeit der Texte. Auflösung und Größe der Schriftart sowie die Räume zwischen den Buchstaben sind die wesentlichen Kriterien, die sein Lesen beeinflussen. Der Typograph erläutert auch die Chancen der Navigation am Beispiel der Website der New York Times und des Online-Magazins flypmedia.com. Das Umblättern der Zeitungsseiten wird hier digital nachvollzogen und damit der haptischen Erfahrung mit der papiernen Version entlehnt. Das benutzerfreundliche Scrollen über eine zusammenhängende Seite, auf der man sich in verschiedene Richtungen orientieren kann, verstärkt diesen Eindruck der analogen Zeitungslektüre. Black zeigt damit eine Variation des Lesens der Zukunft.

„Das wird nicht lustig“, hatte Roger Black, der gerade die Washington Post relauncht, vor Beginn gewarnt. Doch das allzu Technische illustrierte der erfahrene Praktiker in seiner selbsternannten „working session“ an prägnanten Beispielen, so dass niemand verfrüht den Saal verlässt. Eine spannende Einordnung aktueller Entwicklungen und möglicher Zukunftstrends angesichts der Mobilisierung der Endverbrauchergeräte.

Ulrike Dimitz