Alles in der Kategorie »Doku 2012 »Sustain««

TYPO-DVD 2012: das Special zur TYPO „sustain“

29. Januar 2013

Die TYPO-DVD ist tot, es lebe die TYPO-DVD. Passend zum Thema der TYPO 2012 – sustain – haben wir uns von der physischen DVD verabschiedet und stattdessen eine virtuelle DVD produziert. Mit schönem Nebeneffekt: Wir schonen Ressourcen (Null Polycarbonat, Papier, Farbstoff, Fracht), liefern sofort und verschwenden keinen Regalplatz. Und … neue Videos gibt es auch [...]

TYPO-DVD 2012: das Special zur TYPO „sustain“

Die TYPO-DVD ist tot, es lebe die TYPO-DVD. Passend zum Thema der TYPO 2012 – sustain – haben wir uns von der physischen DVD verabschiedet und stattdessen eine virtuelle DVD produziert. Mit schönem Nebeneffekt: Wir schonen Ressourcen (Null Polycarbonat, Papier, Farbstoff, Fracht), liefern sofort und verschwenden keinen Regalplatz. Und … neue Videos gibt es auch noch!

Zusätzlich zu Fotos und den beiden neu veröffentlichten Videos aus Berlin, gibt es neue Videos der TYPO London 2012 und der TYPO San Francisco 2012.

Und was macht die TYPO Berlin 2013? Jede Woche verkünden wir neue Sprecher. Bisherige Zusagen: 1927, Paul Barnes, Anthony Burrill, Dimitri Bruni & Manuel Krebs (NORM), Ken Garland, Julie K. Andersen, Harry Keller (EdenSpiekermann), Van Bo Le-Mentzel, Gerry Leonidas, Simon Manchipp (SomeOne), Kate Moross, Tricia Treacy & Ashley John Pigford (Vista Sans Wood Type Project), Jessica Walsh. Weitere 40 werden in den nächsten Wochen folgen. Meldet euch für unseren Newsletter an, folgt Facebook und Twitter. Oder sichert euch gleich ein Ticket!

Making Of TYPO Berlin 2012

1. September 2012

Die Besucher sind die wahren Stars einer TYPO-Konferenz. Warum dies so ist, zeigt das neue Making-of-Video unseres Regisseurs und Kameramanns Robert Schatton. Vor und hinter den Kulissen der TYPO Berlin 2012 »Sustain«:

Making Of TYPO Berlin 2012

Die Besucher sind die wahren Stars einer TYPO-Konferenz. Warum dies so ist, zeigt das neue Making-of-Video unseres Regisseurs und Kameramanns Robert Schatton. Vor und hinter den Kulissen der TYPO Berlin 2012 »Sustain«:

TYPO Berlin 2012 im Rückblick

5. Juli 2012

Informationen zu den kommenden TYPO Events gibt es hier im Blog oder per Newsletter. + + +  a k t u a l i s i e r t + + + macwelt.de  ▸ TYPO 2012 Typografie wird sozial ORF Radio FM4 ▸ Oh my god, this is so crazy! Freshmilk ▸ Reden ist Silber, miteinander reden ist Gold Design Made [...]

TYPO Berlin 2012 im Rückblick

Informationen zu den kommenden TYPO Events gibt es hier im Blog oder per Newsletter.

+ + +  a k t u a l i s i e r t + + +

Bericht in der rbb abendschau, 17. Mai 2012

Der TYPO Vorhang öffnet sich wieder im Mai 2013

TYPO Fahnen, Foto: Slanted

Danke für Euer Feedback

4. Juni 2012

So bewerteten die TYPO Teilnehmer die Vorträge: Paul van der Laan, Erik van Blokland TypeCooker. Hart gekocht. ★★★★★ 4.8 (17 Votes) Andy Altmann Dinner for One? ★★★★★ 4.7 (65 Votes) Christoffer Leka, Kaisa Leka Sie lügen! Man KANN auch nur Sachen machen, die Spaß bringen! ★★★★★ 4.6 (34 Votes) Andreas Uebele die ***igkeit (typografie, ein spiel) ★★★★★ 4.5 (55 Votes) Nat Hunter Wie ist das passiert? [...]

Danke für Euer Feedback

Paul van der LaanErik van Blokland TypeCooker. Hart gekocht.
★★★★★ 4.8 (17 Votes)

Andy Altmann Dinner for One?
★★★★★ 4.7 (65 Votes)

Christoffer LekaKaisa Leka Sie lügen!
Man KANN auch nur Sachen machen, die Spaß bringen!
★★★★★ 4.6 (34 Votes)

Andreas Uebele die ***igkeit (typografie, ein spiel)
★★★★ 4.5 (55 Votes)

Nat Hunter Wie ist das passiert?
★★★★★ 4.4 (59 Votes)

Frithjof Bergmann Mehr Lebensfreude mit New Work
★★★★★ 4.3 (9 Votes)

Yves Peters Von Metall-Scripts zum Digital Writing
★★★★★ 4.3 (14 Votes)

Nadine Chahine Dialog mit dem Nahen Osten
★★★★★ 4.3 (23 Votes)

Shoko Mugikura Vertikal? Horizontal?
★★★★★ 4.2 (19 Votes)

Jan Teunen Wesen und Unwesen –
Über Gestaltung und Verunstaltung
★★★★★ 4.2 (53 Votes)

Nina Stössinger The Importance of Being Ernestine
★★★★★ 4.1 (25 Votes)

Andreas Frohloff Kalligrafie Workshop
★★★★ 4.0 (5 Votes)

Béa Beste The future of learning, learning for the future.
★★★★ 4.0 (15 Votes)

Martin Grothmaak Hunger und Feuer
★★★★ 4.0 (24 Votes)

Jessica Hische Nerds durch Typografie vereinen
★★★★ 4.0 (63 Votes)

Morag Myerscough Ich zu dir, du zu mir (ad infinitum)
★★★★ 4.0 (52 Votes)

Petz Scholtus Über gutes Design und was wir damit sagen können
★★★★ 4.0 (48 Votes)

Joachim KobussMichael Hardt Sustainability what?
Über die Kunst der nachhaltigen Gestaltung
★★★★ 4.0 (16 Votes)

Albert-Jan PoolMartin LorenzLupi Asensio
Q&A zum Buch „I love DIN“
★★★★ 3.9 (12 Votes)

Kirsten Dietz The future belongs to the brave.
Sieben Thesen zu nachhaltig erfolgreichem Design
★★★ 3.9 (68 Votes)

Matthew Butterick Gegen die Strömung der sinkenden Erwartungen
★★★ 3.9 (48 Votes)

Hanif Kureshi Maler Kureshi und die letzten Straßenmaler Indiens
★★★ 3.9 (19 Votes)

Maurice Göldner Eine vergessene Schriftkultur der »Brüder Butter«
★★★ 3.9 (8 Votes)

Oliver Reichenstein Getting into Typography
★★★ 3.8 (20 Votes)

Georg Seifert Glyphs.app – Schriftentwerfen für Designer
★★★ 3.8 (8 Votes)

Petr van BloklandFrederik Berlaen RoboFont:
Der UFO Editor, auf den wir gewartet haben
★★★ 3.8 (10 Votes)

Stefan Kiefer Im roten Rahmen
★★★ 3.8 (34 Votes)

Bernd Kolb Chancen, die sich aus konsequentem
neuen Denken und Handeln ergeben
★★★ 3.8 (63 Votes)

Elliot Jay Stocks Heute schon die Webtypografie von morgen
★★★ 3.8 (26 Votes)

Jacob Bilabel Groove to save the World?
An Experiment in Social Change.
★★★ 3.6 (12 Votes)

Lars Müller Das Buch – Nachhaltig “avant la lettre”.
★★★ 3.6 (30 Votes)

Paula RachéAart van Bezooyen Grün sein ist nicht leicht:
Eine Reise um die Welt mit Paula und Aart
★★★ 3.5 (19 Votes)

Martin LorenzLupi Asensio Der Prozess ist alles.
Oder: Wie brate ich ein Kartoffelomelette
★★★ 3.4 (49 Votes)

John Hudson Verantwortung im Curriculum des Studiums für Gestalter
★★★ 3.4 (30 Votes)

Carima El-Behairy Gut aussehen allein reicht nicht: P22 Cézanne
★★★ 3.3 (11 Votes)

Susanne Zippel 0-45-90-180 Chinesisch gewinnt an Fahrt
★★★ 3.1 (13 Votes)

Sibylle SchlaichHeike Nehl BER Signage
★★★ 3.0 (7 Votes)

Lokay Lokay – Plant an Idea! Sprecher Thomas Fleckenstein
★★★ 3.0 (1 Votes)

AGD Podiumsgespräch mit Karsten Henze, Prof. Dr. Holger Rogall,
Alexander Körner, Victoria Ringleb
★★★ 3.0 (4 Votes)

Eva-Lotta LammBlurb Self Publishing mit Blurb, Sprecherin:
Julia Ossko (Blurb DE)+ Eva-Lotta Lamm
★★ 2.8 (4 Votes)

Ruedi Baur Die Schrift, Inhalt, Ort und Zweck: eine Dauerbeziehung
★★ 2.8 (48 Votes)

Jeff Faulkner Außergewöhnliche Automaten
★★ 2.2 (22 Votes)

Michael Schirner Michael Schirner: Mich gibt es gar nicht
★★ 2.1 (40 Votes)

TYPO Night Abschlussparty im Asphalt Club!
★★ 1.8 (21 Votes)

Daniel van der Velden Meme, Witze und Narren –
Politisches Design in bewegten Zeiten
 1.7 (38 Votes)

»Gut« oder »Sehr gut« gefiel die TYPO Berlin 83% der Feedback-Geber. Die Crew gewinnt wie jedes Jahr die besten Bewertungen: 96% der der Stimmen entfielen auf »Gut« oder »Sehr gut«.

»Design made in Germany« with Jessica Hische

25. Mai 2012

Letztes Wochenende wirbelte eine quirlige Amerikanerin über die Bühne der TYPO Berlin und das kann man durchaus wörtlich nehmen. Obwohl sie alles andere als »Made in Germany« ist – trotz deutschem Nachnamens – gehe ich an dieser Stelle mal fremd, denn wir hatten die Möglichkeit mit ihr ein kleines Interview über Design und Verantwortung zu [...]

»Design made in Germany« with Jessica Hische

Letztes Wochenende wirbelte eine quirlige Amerikanerin über die Bühne der TYPO Berlin und das kann man durchaus wörtlich nehmen. Obwohl sie alles andere als »Made in Germany« ist – trotz deutschem Nachnamens – gehe ich an dieser Stelle mal fremd, denn wir hatten die Möglichkeit mit ihr ein kleines Interview über Design und Verantwortung zu führen.

//Last weekend a lively American stirred up the stage of TYPO Berlin, literally said. Despite of her German surname, she is anything but »Made in Germany« but we will make an exception as we had the opportunity to conduct a little interview with her. 

Jessica Hische @ TYPO Berlin 2012

Nadine Roßa und Patrick Marc Sommer, von »Design made in Germany« führten am Rande der TYPO ein Interview mit Jessica Hische. Text und Foto: Nadine Roßa, Übersetzung: Sabine Gruppe

Wer gleichzeitig Typografie und Illustration mag (wie ich), kommt an Jessica eigentlich nicht vorbei, denn sie hat die Kunst des Lettering perfektioniert, die nach ihrer Aussage nichts mit Kalligrafie oder Schriftdesign zu tun hat. Gleichzeitig schätzt Sie die Arbeit von Schriftdesignern sehr, vor allem weil sie aus eigener Erfahrung weiß, wie schwierig sie ist. Deswegen, so hebt sie hervor, sollte man besonders Schriftdesigner würdigen und vor allem unterstützen. »Schriftdesign« so sagt sie »ist die am meisten unterschätzte Design-Disziplin.« 

//Everyone liking typography and illustration at the same time (like me), can’t get around Jessica at the moment. She has led the art of lettering to perfection, claiming at the same time that lettering or calligraphy have nothing in common with it. Jessica greatly values the work of type designers, as she knows from her own experience, how difficult it is to create typefaces. For this reason, she points out, it ist especially important to appreciate and to support them. “Type design is the most underestimated discipline in design” she states.

“Type design is the most underrated discipline in design.”

Und die Rechnung dazu ist ganz einfach: Wenn man Schriften nicht kauft, fehlen dem Schriftdesigner in Zukunft die Möglichkeiten, neue tolle Schriften zu entwerfen. Daher ist es auch eine Verantwortung aller Designer, dafür zu sorgen, dass Schriftgestalter genau das tun können. »Buy Fonts!« sagt sie. Das Problem dabei sind manchmal die Type-Designer selbst, denn sie sind laut Jessica scheue Wesen. Nicht jeder hat das Zeug, auch über seine Arbeit zu reden, dabei ist gerade das so wichtig, weil viele Leute eben nicht das Auge fürs Detail haben oder einfach nicht wissen, worauf sie bei Design achten sollen. Also liegt es in der Verantwortung von Designern und Schriftgestaltern genau das zu fördern.

//The calculation she draws up is simple: If fonts are not paid for, the font designer will not have the means of developing further great typefaces. For this reason each and all designers carry the responsibility of enabling type designers to continue making typefaces. “Buy fonts!” Hische demands. The problem, due to Hische are often type designers themselves, as most of them are timid creatures. Only few have the guts to talk about their creations in public. But talking type is ever so important, for many users of typefaces lack an eye for detail or simply don‘t realize what to take care of when designing. It lays in the hands of designers and type designers to encourage the practice of good type and good design.

… all designers carry the responsibility of enabling type designers to continue making typefaces.“

Grundsätzlich ist es hilfreich, sich zu vergleichen, vor allem mit sich selbst, sagt sie. Man entwickelt sich im Laufe der Zeit weiter, wird besser und findet dann eigene ältere Sachen meist nicht mehr gut. Nur die Herausforderung bringt einen persönlich weiter und verschafft dem Designer zudem Erfahrungen, die wiederum wichtig sind, wenn es daran geht sich selbst zu verkaufen. »Denn diese Erfahrung ist es, die man dem Kunden verkauft und die deine Stundensätze rechtfertig.«

//It is generally helpfull to compare oneself to oneself, she explains. One moves on with time, gets better and starts to dislike elder own projects. Challenge helps the personal development and allows a designer to gain experiences, that turn to be important when it comes to sell oneself. “You sell your experience to your customer and that explains your cost per hour.”

Das war auch einer der Gründe, der sie zu »Should I work for free« inspiriert hat, was man, laut ihrer Aussage, nur für die eigene Mutter machen sollte. Denn viele (potenzielle) Kunden wissen gar nicht, was Design wirklich wert ist und wie aufwändig es ist. Das ist noch nicht mal unbedingt böse Absicht, es fehlt ihnen schlicht an Verständnis dafür. Und dort setze die Verantwortung von Designern an: Sie müssen Kunden erklären, was hinter gutem Design steckt und was Stundensätze und Preise rechtfertigt.

»Ich drehe dann den Spieß meist um«, sagt sie, »Ich frage die Kunden dann: Wenn es um Ihre Tochter ginge, würden Sie wollen, dass sie an etwas für Tage arbeitet und dann nur 300$ dafür bekommt oder gar nicht bezahlt wird?«

//Costumer relations being one of the reasons that inspired her for »Should I work for free«, Hische is never tired to point out that the only person ever to work for for free is ones mother. Many (potential) customers have no idea on the value of design and how much work goes into it. Not malicious intent but lack of information often causes conflicts. Designers have to accept responsibility to explain the underlying principles for good design that justify its price. 

“I turn tables then and ask: If it was your daughter: Would you want her to work on something for days and earn 300$ with it, or not get paid at all?” 

Genau das bringt sie auch ihren Studenten bei (obwohl selbst erst vor sechs Jahren graduiert, unterrichtet sie bereits selbst), denn niemand sollte umsonst arbeiten. Daher machen sie auch Plattformen wie 99designs sehr sauer. »Deren Herangehensweise ist eine sehr bequeme, sie behaupten, dass dort Leute Projekte anbieten würden, die sich sonst keine richtigen Designer leisten können. Das ist ein völlig falscher Ansatz, weil es den Stellenwert von Design herab setzt. Es verzieht Kunden, weil sie dann glauben, dass ein Designprozess immer so läuft.« Sie vermutet die meisten Designer dort sind angestellte Designer, die Lücken füllen oder sich mal ausprobieren wollen oder Studenten, die ihr Portfolio aufbessern wollen. »Aber wenn sie das tun wollen, dann sollen sie wenigstens für wohltätige Organisationen arbeiten. Das sind Leute, die es wirklich verdienen.«

//This is what Hische teaches her students (she herself graduated only six years ago): Nobody should work for free. She condemns plattforms like 99designs. Their approach is a lazy one, not appreciating the value of design. “They claim that, people offering projects there cannot afford working with decent designers. This approach is complety wrong because it devaluates design. It spoils customers into believing that design processes always work like this.” Jessica believes that most of the designers working for these plattforms are staff at some agencies filling gaps between jobs, trying something new or students seeking to fill their portfolio. “If they want to do that, they should at least work for charity, that’s at least people that deserve it.”


Jessica Hische in der TYPO Hall, TYPO Berlin 2012, © Gerhard Kassner

Tanzte und wirbelte über die Bühne in der TYPO Hall: Das Fräuleinwunder des internationalen Grafikdesin: Jessica Hische (Foto: Gerhard Kassner)

Grundsätzlich, so gesteht sie, hat das Freelancing ihre Sichtweise auf die Dinge sehr verändert. Sie kauft inzwischen gerne Dinge von kleineren Firmen, die viel Herzblut in ihre Projekte stecken, einfach weil sie selbst weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt. »Wenn man so will, hat mich das Freelancen zu einem verantwortungsvolleren Designer und Konsumenten gemacht. Ich schätze die Arbeit von anderen Designern seitdem viel mehr.« Für Nicht-Kreative ist das nicht immer einfach, weil man den Aufwand hinter kreativer Arbeit natürlich nicht immer versteht, wenn man selbst eben nicht in dem Feld arbeitet. »Dabei steht hinter jedem Produkt immer ein Gesicht und es lohnt sich sehr, das kennen zu lernen.«

//Freelancing has fundamentally changed Jessica’s approach. She has turned to buying products of small manufacturies that invest a lot of enthusiasm into their goods because she acknowledges how much work is behind it.”Freelancing has sort of turned me into a more responsible designer as well as consumer. I‘m much more aware of other designers‘ achievements.” For non-creatives it is not always easy to understand how much effort is behind design, because they are not accustomed to the field. “There is a face behind every product and it is noteworthy to get to know it.”

Es gilt also eine einfache Regel: »Unterstützt Designer, damit sie von dem leben können, was sie am liebsten machen. Kauft ihre Produkte, wenn ihr sie gut findet. Otherwise it kills creativity!«

Support designers so that they can make a living of what they love most. Buy their products if you like them. Otherwise it kills creativity!”

Recht hat sie.
//Right she is.

Das Original-Interview ist nachzulesen bei Design made in Germany //Read the original interview at Design made in Germany.

TYPO 2012 Flickr Gruppe

23. Mai 2012

Zwanzig Mitglieder zählt inzwischen die TYPO 2012 Gruppe auf Flickr. Rund 500 Bilder dokumentieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln die 17. TYPO Berlin, die am vergangenen Samstag mit der TYPO Night Party endete.  Hier die Diashow: Wir freuen uns über weitere Mitglieder, die ihre persönlichen Eindrücke mit uns teilen! Zur TYPO 2012 Gruppe auf Flickr …  

TYPO 2012 Flickr Gruppe

Zwanzig Mitglieder zählt inzwischen die TYPO 2012 Gruppe auf Flickr. Rund 500 Bilder dokumentieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln die 17. TYPO Berlin, die am vergangenen Samstag mit der TYPO Night Party endete.  Hier die Diashow:

Wir freuen uns über weitere Mitglieder, die ihre persönlichen Eindrücke mit uns teilen! Zur TYPO 2012 Gruppe auf Flickr …

 

Christoffer und Kaisa Leka: Sachen machen, die Spaß bringen

21. Mai 2012

Mit ihrem finnischen Charme erobern Christoffer und Kaisa Leika die Bühne und die Besucher der TYPO Show vom ersten Moment an. Er sei der, der gut kocht, sie „die mit den Roboterfüßen“ (Kaisa trägt Beinprothesen). Ihr Vortrag heißt „Sie lügen! Man KANN auch nur Sachen machen, die Spaß bringen!“. Ihre kuschelige Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, in [...]

Christoffer und Kaisa Leka: Sachen machen, die Spaß bringen

Foto © Alexander Blumhoff

Mit ihrem finnischen Charme erobern Christoffer und Kaisa Leika die Bühne und die Besucher der TYPO Show vom ersten Moment an. Er sei der, der gut kocht, sie „die mit den Roboterfüßen“ (Kaisa trägt Beinprothesen). Ihr Vortrag heißt „Sie lügen! Man KANN auch nur Sachen machen, die Spaß bringen!“. Ihre kuschelige Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, in die wir im Verlauf des Vortrags bezaubernde Einblicke erhalten, setzen die Lekas outdoor mit ausgiebigen Radtouren fort. Über diese Fahrradtouren und andere, offenbar meist höchst persönliche Themen machen sie wunderschöne Bücher. Die „expedition no. 3“ führt sie nach Island (3.000 km). Als erstes waren sie 50 km von Zuhause weggeradelt – und als zweite Tour direkt 2.000 km durch die eisige Arktis. Ein Faible für unwirtliche Gegenden scheint sie zu leiten.

 

Das Praktische an Island sei allerdings, dass man einfach immer nur der „Road No. 1“ folgen müsse und so rings um die Insel kommt. Im Bild sehen wir Kaisa als einsame Radlerin inmitten einer völlig unkonturierten Landschaft: nüscht als Grau. Nebelschwaden. Nieselregen. Das Quälerische scheint die Lekas produktiv zu machen: „the best stories are made of misery“.

Weiterlesen »

Jessica Hische: letterer, illustrator, crazy cat lady and secret web designer

20. Mai 2012

Jessica Hische, self confessed “letterer, illustrator, crazy cat lady and secret web designer” gave an energetic and hilarious talk to a full house last night as the closing speaker at the TYPO Berlin 2012 conference. After three days of stimulating talks, Hische was a fitting conclusion to the conference, entertaining the crowd with her bubbly [...]

Jessica Hische: letterer, illustrator, crazy cat lady and secret web designer

Photo © Gerhard Kassner

Jessica Hische, self confessed “letterer, illustrator, crazy cat lady and secret web designer” gave an energetic and hilarious talk to a full house last night as the closing speaker at the TYPO Berlin 2012 conference. After three days of stimulating talks, Hische was a fitting conclusion to the conference, entertaining the crowd with her bubbly personality and remarkable insight.

While Hische admits that she is probably best known as “The Drop-Cap Girl”, she has many strings to her bow, and her talk resonated with the sense of someone wise beyond their years (she is still under 30!). As well as her lettering and illustrative works, Hische is also an accomplished web designer and developer, and firmly believes that digital designers need to learn (at least front-end) code.

Indeed, with her eclectic skill-set and tireless work ethic, it is no wonder that Hische is so successful. When not working on client projects, she is constantly creating new personal projects such as ‘The Daily Drop Cap’ (her first side project), ‘Don’t Fear the Internet’ (basic HTML and CSS for non-web designers) and ‘Should I Work for Free?’. While showing the audience at TYPO these projects, Hische explained how her love for creating resources that can be genuinely useful for people (’Mom, This is How Twitter Works’ and ‘Inker Linker’ being two examples). These projects allow her to step outside the realm of lettering and really force herself to think, rather than working under art direction.

Weiterlesen »

Elliot Jay Stocks: Tomorrow’s web type today

20. Mai 2012

Let’s face the ugly truth: Typography on the web is still in an awful state. There may be countless positive things to be said about the internet, but fine typography is definitely not among them. In his talk on Friday, Matthew Butterick blamed this on low expectations: While most web developers (excuse the generalization) don’t [...]

Elliot Jay Stocks: Tomorrow’s web type today

Photo © Gerhard Kassner

Let’s face the ugly truth: Typography on the web is still in an awful state. There may be countless positive things to be said about the internet, but fine typography is definitely not among them.

In his talk on Friday, Matthew Butterick blamed this on low expectations: While most web developers (excuse the generalization) don’t care about good typography, most web designers have grown up with just a handful of fonts to choose from and still decide to stick to them. Consequently end users are accustomed to seeing bland, standard typefaces.

In 2010 the dawn of webfonts happened and a lot of people expected the quality of web typography to rise quickly. Unfortunately, looking at large scale websites not much has changed in these two years and Verdana, Arial and Georgia are still everywhere. It feels like the dramatic OpenType advancements in print publishing have not affected the web yet. Although, from a technical standpoint that is not entirely the case … here comes Elliot Jay Stocks to open our eyes.

In his talk on Saturday he made clear that beautiful web typography is indeed possible and that browser vendors are quickly improving their rendering engines to support OpenType features. At the same time smart web developers are exploring ways to patch and enhance current browsers regarding their typographic abilities.

Weiterlesen »

Petz Scholtus: Grün, grüner, am grünsten?

20. Mai 2012

Kann gutes Design uns aus der ökologischen, finanziellen, emotionalen und sonstigen Krise führen? Petz Scholtus aus Barcelona begreift sich als Öko-Designerin und verweist einleitend auf die 10 Prinzipien von Dieter Rams aus den 70ern, um kurz darauf auf die Knappheit unserer Ressourcen zu verweisen und festzustellen: „good design is complicated“. Was für ein Ritt. Sie [...]

Petz Scholtus: Grün, grüner, am grünsten?

Foto © Gerhard Kassner

Kann gutes Design uns aus der ökologischen, finanziellen, emotionalen und sonstigen Krise führen? Petz Scholtus aus Barcelona begreift sich als Öko-Designerin und verweist einleitend auf die 10 Prinzipien von Dieter Rams aus den 70ern, um kurz darauf auf die Knappheit unserer Ressourcen zu verweisen und festzustellen: „good design is complicated“. Was für ein Ritt. Sie spricht schnell und hat die TYPO Hall auch schnell auf ihrer Seite.

Scholtus zeigt Designer-Möbel aus Recycling-Materialien und Beispiele dafür, dass nicht unbedingt „grüner“ ist, was grüner erscheint. So ist der Hummer H2 nach umfassender Analyse insgesamt weit weniger umweltschädlich als der Toyota Prius. Ökobilanzen, solide durchgeführt unter Einbeziehung des gesamten Produktzyklus’, lügen nicht.

Weiterlesen »