TYPO Talks International Design Talks




TYPO Berlin Blog
News zu allen TYPO Events

22. Mai 2013

Albert-Jan Pool: Legibility according to DIN 1450

Albert-Jan Pool, photo © Alexander Blumhoff

I have to be honest. I actually thought the talk was about legibility and DIN the ‘typeface’. A favourite font of mine, and one that I still and always will hold in the highest regard, I saw the words ‘DIN’, ‘Albert-Jan Pool’ and then everything else was a blur.

Armed with a Phillips language translator headset, I was determined to get as much as I could out of the Deutsche spoken talk. I very soon realised that DIN 1450 meant something entirely different. ‘DIN’ being the acronym for Deutsches Institut für Normung, or as Phillips, my headset would say in English, German Institute for Standardisation, with the ’1450′ suffix referring to ‘legibility in typefaces’.

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22. Mai 2013

Paul Barnes: Touching the Past

Paul Barnes, Foto © Alex Blumhoff

There was no mention of The Guardian, Kate Moss, the exquisiteness that is the ‘Marian’ font, nor football. Except during the upfront disclaimer to say that there would be no mention of these things. In fact, it was mostly all about churchyards and gravestones, family trees in the town of Cornwall, generations of lettering, and a hint of american celebrity.

Let’s face it. Paul Barnes could have spoken about anything remotely to do with graphic design and/or type and we still would have been all ears.

A thoughtful and personal response to the theme of ‘touch’, the joy and fondness in which he spoke about legacy; that of his family and that of the pioneers of English lettering during the 18th and 19th centuries and how it has inspired and informed his work was marvellous.

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22. Mai 2013

Andreas Koop: Die Macht der Schrift

Andreas Koop, Foto © Gerhard Kassner

Andreas Koop, der erste Vortrag des dritten Tages auf der TYPO Berlin. Er tritt zum Rednerpult und ich vernehme einen mir bekannten Dialekt. Andreas kommt aus dem schönen Allgäu, ich aus München. Das Publikum schmunzelt, als er Bilder aus der idyllischen Heimat zeigt. Seit 1995 leitet er das Designbüro Designergruppe Koop im Voralpenland. Sein Thema: Die Macht der Schrift. Sofort hat man Propagandaplakate von Nationalsozialismus und Kommunismus vor Augen. Man merkt gleich, dass Koop ein leidenschaftlicher Designforscher ist, denn er holt weit aus. Im Galopp führt er uns durch die Geschichte, um die Wiedersprüche, Parallelen und die sehr stark traditionell verankerte Wirkung von Schrift zu beleuchten. Ludwig XIV:, Max I. und Napoleon stehen nur als Beispiele für all jene Herrscher, die das Schriftbild auf ihre Weise geprägt haben und sich über die Wirkung von Schrift bewusst waren. Schrift und Inhalt wurde von ihnen gezielt zur Steigerung ihrer Macht eingesetzt.

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22. Mai 2013

Petr Bankov: Posters every day

Petr Bankov, photo © Nikolaus Netzer

Выйдя на сцену, Петр честно предупредил, что волнуется и станет заикаться, однако заикаться не стал, а показал и поэтично рассказал про сто девяносто четыре плаката из тех пятисот, что сделал на протяжении последних двух лет.
Петр Банков, креативный директор студии DesignDepot и главный редактор журнала [kAk], последние два года нейтрализует последствия двадцатилетних занятий коммерческим дизайном. Почти каждый день он делает постер. Постер как пост в социальной сети — мысли и наблюдения, глубокие и ежесекундные, услышанная музыка, съеденная еда, встреченные люди и даже посмотренные сериалы. Собственно, каждый постер действительно публикуется Петром на его странице в фейсбуке. Плакат для Петра — его личная лаборатория, где можно отлично провести время одному, а случается — и с друзьями. Так дизайнер снова улавливает ту легко утрачиваемую составляющую творческого процесса, которая и делает его творческим.
Не претендующие на значительность, выразительные, иногда ироничные, часто лирические, 194 плаката, увиденные один за другим (и сопровождаемые емкими комментариями автора) оставляют цельное, даже кинематографическое впечатление. А контраст между бытовыми и глобальными темами плакатов держит зрителя в тонусе.

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21. Mai 2013

Alexandra Korolkova: Adjusting your Cyrillic for real use

Alexandra Korolkova, photo © Alexander Blumhoff

Александра Королькова — известный и увлеченный специалист по кириллическому шрифтовому дизайну.
Дизайнеры, для которых кириллица не является «родной», часто попадают в ловушки распространенных заблуждений и делают глупые ошибки при работе над кириллическим расширением своих шрифтов. Поэтому Александра в своем насыщенном выступлении расставила точки над i (или, скорей уж, кратки над и?) по некоторым особенно острым вопросам кириллицы.

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21. Mai 2013

TYPO Berlin 2012 im Rückblick

Das war TYPO Berlin 2013. Die nächsten TYPO Events sind TYPO Day Mainz, am 7. Juni und TYPO London am 18. Oktober. Updates gibt es hier im Blog oder per Newsletter.

Stimmen zur TYPO Berlin 2013 + + + aktualisiert

Foto von Gerhard Kassner, Banner von Studio Adhoc

Magazine

Deutschlandradio Kultur, Joachim Scholl

• „Schrift ist ein ganz wichtiger Teil jedes Erscheinungsbildes“, Interview mit TYPO Sprecher Andreas Koop

 

Macwelt, Nikolaus Netzer

TYPO Berlin 2013 

 

Neues Deutschland, Christoph Nitz

Endlich volljährig – Ein Besuch bei der Designkonferenz TYPO in Berlin

 

Page, Sabine Danek

Touch: die TYPO Berlin 2013 beginnt

Touch: Die TYPO Berlin hat begonnen

Da war Musik drin: die TYPO 2013

TYPO 2013: Russische Designmagazine

 

Slanted, Julia Kahl u.a.

TYPO Berlin 2013

 

Blogs

640×480.de, Martin Kohlhaas

TYPO Berlin 2013, Tag 1

TYPO Berlin 2013, Tag 2

TYPO Berlin 2013, Tag 3

 

The Augmentation Canister, Jens Tenhaeff

TYPO Berlin 2013

 

Typolution, Ben

• TYPO Berlin Tag 1

• TYPO Berlin Tag 2

Wieso ich TYPO liebe

 

Sprecher

Michael Johnson

Harry Keller, Slides

David Demaree, Slides

 

 

Die Liste wird fortlaufend aktualisiert …

 

21. Mai 2013

How were we?

Dear participants. Please spare a few minutes to answer our online questionaire on how you liked TYPO Berlin 2013. Which speakers did you like a lot or not so much? Who do you want to see next time? Should we change the schedule in some way, or can we help you by providing some additional technical functions? Tell us what you would like to see.

#typo13-Installation-Kassner

Artwork by Drury Brennan | Photo by Gerhard Kassner

Among all submissions we will raffle a free ticket to TYPO Berlin 2014.

This way to the English Version …

Hier entlang zur deutschen Version …

 

21. Mai 2013

Jessica Walsh: Creative play

Jessica Walsh, Foto © Gerhard Kassner

Der Ruf als blutjunger Shooting-Star der Branche eilt ihr voraus. Jessica Walsh kommt trotz atemberaubender Hackenschuhe auf den ersten Blick ganz harmlos daher – Vamp geht anders.

Ihr Vortragsstil ist ausgesprochen brav, sie bewegt sich kaum, steht hinter dem Pult und liest vom Blatt ab, anfangs zittert ihre Stimme – ein großer Kontrast zu ihrem Ruf, zu den poetischen und professionellen Arbeiten, die sie präsentiert, und auch zu den sexuellen Anspielungen (auf sich selbst), mit denen sie ihren Vortrag anreichert.

Für letzteres erntet sie im Nachgang zwiespältige bis negative Resonanz. Auch ist ihre Aufforderung zu mehr Spiel und Spaß letztendlich ein ausgesprochen elitärer. 2013 stünden „uns“ alle Möglichkeiten offen, sagt sie, doch kann dieses „uns“ nur eine kleine, sehr privilegierte Gruppe meinen, ob innerhalb ihres Landes oder weltweit betrachtet. – Wie anders dieses US-amerikanische Selbst- und Weltbild zum Beispiel zum britischen Punk-, Politik- und Klassenbewusstsein, wie es bei Neville Brody, Kate Moross und Paul Barritt und ihrem Selbstverständnis als Teil der Creative Industries mehr als nur durchschimmert. Aber das nur am Rande.

Hier geht es um die Partnerin von Stefan Sagmeister, die sich an seiner Seite auszog, um nackt für das fortan gemeinsame Studio Sagmeister & Walsh zu werben. Auch davon erzählt sie, und dass Sagmeister damit anknüpfe an seine Studioeinweihung von vor 20 Jahren (und so manche kulturelle Reverenz mehr gäbe es). Wenn man eine Botschaft schnell und effektvoll verbreiten wolle, müsse man sich einfach nur ausziehen, das helfe ernorm, so Walsh.

Sie erzählt von sich, ihrem jungen Werdegang und dass sie neben Titeln wie „Art Director“, „Designer“, „Illustrator“ oder „Partner“ sich selbst als „Player“ bezeichnet. Ihre Definition dafür ist schlicht „a person who loves to play“ (nix Sex) – und damit steige die Qualität ihrer Arbeit. In einem kurzen Ritt durch die Wissenschaftsgeschichte weist sie nach, zusammenfassend, dass Spiel uns für die Herausforderungen unserer Umwelt schult und unser Denken ausbildet.

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21. Mai 2013

Neville Brody: Towards level 2

Neville Brody, Foto © Gerhard Kassner

Freitag Abend, letzter Vortrag: Petra Weitz, selbst Wegbegleiterin und Frau der ersten Stunde, versucht, Neville Brody vorzustellen. Er unterbricht gut gelaunt – und stellt schließlich Petra vor: Beide waren sie dabei, als der FontShop, als die TYPO, als FUSE startete.

Den Fortgeschrittenen im TYPO-Auditorium muss man nichts über Brodys Bedeutung erzählen. Begriffe wie „Godfather of…“ drängen sich auf, oder auch „Seele der Bewegung“, wie Sabine ihn treffend nennt in ihrem Überblick. Neville Brody leitet die Research Studios am Royal College of Arts in London und hat das Anti-Design-Festival initiiert.

Die „Seele der Bewegung“ kommt verdammt erdig daher. Brody geht auf festem Grund, und er geht auf Tuchfühlung. Einer wie er bewegt sich nicht im luftleeren Raum. Er bezieht sich auf sein Umfeld und bezieht es mit ein; er überlegt etwa laut, ob Erik (van Blokland) in der letzten Reihe wohl schon schläft und er deshalb leise sprechen solle. Er freut sich über ein Baby, das zwischendurch zu hören ist, und lächelt, als es noch einmal glücklich aufgluckst.

 

Punk not dead
Als erstes empfiehlt Brody eine aktuelle Ausstellung in Berlin, die er just gesehen und die ihn offenbar berührt hat: Martin Kippenberger (im Hamburger Bahnhof, bis 18. August). Kippenberger hat bis 1997 gelebt und gearbeitet, im gleichen Jahr fand die letzte FUSE-Konferenz statt, so Brodys Überleitung, und er zeigt Arbeiten aus seiner College-Zeit: „all done by hand“, alles völlig „pre-computer“, also bestens passend zum Konferenzthema „touch“. Mit seinem Titelthema und der Ebene 2, auf die wir uns hinbewegen, meint er, das Digitale sei „just an enabler“. Es gehe darum, darüber hinaus und wieder mit dem Physischen in Kontakt zu kommen – „let’s get beyond“.

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21. Mai 2013

Harry Keller: Daunting Digital

Harry Keller, Foto © Alex Blumhoff

The long que outside a full-to-capacity TYPO Show room was an accurate indication that this talk was a popular one. The topic? “Daunting Digital: A Wake Up Call”, by web developer (and colleague) at Edenspiekermann, Harry Keller.

“Don’t fear digital. Digital needs designers — ” This was the message Harry imparted on the audience, with a wry sense of humour, often prompting laugh-aloud moments while still conveying invaluable a advice to the audience. My personal favourite: After showing a photograph of an old-fashioned 70′s-style furnished room as visual analogy for print design, Harry invited the audience to guess what image he would use to visualise digital (“perhaps a futuristic spaceship?”). The actual image? An ugly, disorganised construction site — “Digital NEEDS designers!”.

Given the large student attendance at this year’s conference, it was surprising to get a sense of how few were engaged in digital work. At one point, Harry asked the audience “So, how many people here have a Twitter amount?”. The response was surprising — I would guess less than 10% of the audience raised their hands. And we can probably assume that if the 90% don’t have a Twitter account, it’s unlikely that they are working in the digital design. So, did this mean the talk on digital was a hard sell? It seemed not. Harry’s easy and witty presentation style engaged the room and one could sense the young audience was inspired.

By the end of the talk, when Harry stepped into a very practical “So, what do you do now?” segment, giving advice on the best resources for budding digital recruits, almost the entire audience produced every manner of digital device capable of taking a photo — iPhones, iPads and even old school cameras — to capture the presentation slides displayed. Perhaps this was the most telling moment of how much the talk connected with the audience.

So, is digital still daunting? Perhaps. But after this talk, the fear seemed a lot more manageable.

Paul Woods

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