TYPO Berlin Blog

TYPO-Hall-2014

TYPO Berlin 2015 mit Character

25. August 2014

Termin und Thema für die 20. FontShop Konferenz stehen fest: Unter dem Motto „Character“ freuen wir uns auf drei packende Konferenztage mit unseren Besuchern, vom 21. bis 23. Mai 2015. Tickets gibt es ab Ende Oktober. Wie üblich sparen Schnellanmelder. Updates versenden wir regelmäßig im TYPO-Newsletter. We are happy to announce the date and theme for the [...]

TYPO Berlin 2015 mit Character

Termin und Thema für die 20. FontShop Konferenz stehen fest: Unter dem Motto „Character“ freuen wir uns auf drei packende Konferenztage mit unseren Besuchern, vom 21. bis 23. Mai 2015. Tickets gibt es ab Ende Oktober. Wie üblich sparen Schnellanmelder. Updates versenden wir regelmäßig im TYPO-Newsletter.

TYPO-Hall-2014 Audience

We are happy to announce the date and theme for the 20th FontShop conference: Under the motto “Character” we look forward to welcoming our guests to three exciting days from 21 to 23 May 2015. Tickets will be available from the end of October. As usual we offer substantial savings to early registrants. Receive regular updates in our TYPO newsletter.

Is TYPO Berlin too far away? Take a look at our sister conference TYPO San Francisco.

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Danke für Euer Feedback

19. Juni 2014

Wie jedes Jahr haben wir unsere Besucher gebeten, die Konferenz zu bewerten. Vielen Dank für das Ausfüllen unseres Online-Fragebogens.

Danke für Euer Feedback

Wie jedes Jahr haben wir unsere Besucher gebeten, die Konferenz zu bewerten. Vielen Dank für das Ausfüllen unseres Online-Fragebogens. Unter allen Antworten haben wir ein Ticket für die nächste TYPO mit dem Thema Character verlost, die vom 21. – 23. Mai im Berliner Haus der Kulturen stattfinden wird. Gewinnerin ist Kerstin Krämer. Du erhältst eine Gewinnbestätigung per E-Mail.

 

Zunächst wollten wir wissen, wie sich unsere Besucher auf der Konferenz über das Programm informiert haben.

Während der Veranstaltung haben mir bei der Orientierung geholfen:

Hier waren Mehrfach-Nennungen möglich. Überrascht hat uns, dass das gute alte Papier mit knapp 90% deutlich vor Monitor (70%) und Smartphone (66%) liegt.

 

Wir wollten auch wissen, ob TYPO-Berlin-Besucher auch andere unserer Konferenzen kennen.

Ich war schon auf anderen TYPO Konferenzen:

Zwei Drittel der #typo14-Teilnehmer kennen zwar keine weiteren TYPO-Konferenzen, ein gutes Drittel der Antworter hat bereits weitere FontShop Veranstaltungen besucht. Allen voran den TYPO Day. Auch Teilnehmer der TYPO San Francisco konnten wir dieses Jahr in Berlin begrüßen.

 

Am wichtigsten ist es, einabschließendes Urteil über die Konferenz zu erhalten. Wie jedes Jahr fragten wir nach der Gesamtnote.

Meine Gesamtnote für die TYPO Berlin 2014 ROOTS: 

Über 81% der Teilnehmer gefiel die Veranstaltung gut oder sogar sehr gut. Mit ganz OK (16%) oder schlecht (3%) bewerteten knapp 20% der Besucher unser Angebot. Bei dem um die 100 Teilnehmern der Umfrage, verzeichnen wir deutlich mehr kritische Stimmen, als auf der Konferenz selbst. Dafür möchten wir besonders danken. Diese Stimmen sind es, die uns anspornen, TYPO Konferenzen jedes Jahr ums Neue zu verbessern. Dafür danken wir ganz besonders.

 

Weitere Kritik, Kommentare und Anmerkungen sind uns jederzeit sehr willkommen, unter info(at)typotalks.com.

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Gerrit Noordzijs TYPO Berlin Vortrag ist freigegeben

11. Juni 2014

Einer der Höhepunkte der diesjährigen TYPO Berlin war der 30-minütige Videovortrag aus dem Atelier im Wohnhaus von Gerrit Noordzij.

Gerrit Noordzijs TYPO Berlin Vortrag ist freigegeben

Einer der Höhepunkte der diesjährigen TYPO Berlin war der 30-minütige Videovortrag aus dem Atelier im Wohnhaus von Gerrit Noordzij. Wir hatten die Ikone des hol­län­di­schen Gra­fik­de­sign früh als Spre­cher zur TYPO Ber­lin ein­ge­la­den.

»Das Thema Roots ist genau mein Ding«, schrieb er. Aus gesund­heit­li­chen Grün­den ver­leg­ten wir sei­nen Vor­trag in Noor­dzijs Haus in der Nähe des holländischen Städtchens Zwolle. Gerrit Noordzij wollte zunächst nicht, dass wir das Interview freigeben. Das Ergebnis mochte er so sehr, dass wir ihn doch überreden konnten.

Ein informativer wie launiger TYPO-Vortrag über die Entstehung der lateinischen Schrift, die Noordzij an der Tafel niederschreibt …

Yang-Liu

Die beliebtesten Sprecher 2014

2. Juni 2014

Nach jeder TYPO befragen wir die Teilnehmer nach ihren Konferenz-Highlights. Im diesjährigen Ranking liefern sich unsere Sprecher ein enges Kopf- an Kopfrennen. Die ersten 4 Plätze belegen bereits 15 Sprecher. Platz 1: Joost Grootens Mehr Inhalt ist keine große Kunst: Buchdesign für das digitale Zeitalter: 4.7 (36 Votes) Platz 2: Erik van Blokland und Paul van [...]

Die beliebtesten Sprecher 2014

Nach jeder TYPO befragen wir die Teilnehmer nach ihren Konferenz-Highlights. Im diesjährigen Ranking liefern sich unsere Sprecher ein enges Kopf- an Kopfrennen. Die ersten 4 Plätze belegen bereits 15 Sprecher.

Platz 1:

Joost Grootens Mehr Inhalt ist keine große Kunst: Buchdesign für das digitale Zeitalter:
4.7 (36 Votes)

Platz 2:

Erik van Blokland und Paul van der Laan
Typecooker: knusprig aus der Typoküche: 4.6 (33 Votes)

Platz 3:

Yang Liu Piktogramm im Kontext 4.5 (38 Votes)

Platz 3:

Fritz Grögel Die Schriften der Maler – Geschichte & Formen des deutschen Letterings:
4.5 (20 Votes)

Platz 3:

Daniel Gjøde Völlig abgedreht – Wie erreichen wir alles, was wir haben … in wesentlich kürzerer Zeit 4.5 (78 Votes)

Platz 3:

Adi Stern Ich erinnere mich (nicht) 4.5 (33 Votes)

Platz 4:

Vitaly Friedman Rerooting: Real-Life Responsive Web Design: 4.3 (19 Votes)

Platz 4:

Sarah Illenberger Playtime: 4.3 (71 Votes)

Platz 4:

Peter Biľak Publishing neu denken: 4.3 (42 Votes)

Platz 4:

Neon Muzeum Warschau Polish Cold War Neon: 4.3 (17 Votes)

Platz 4:

John Hudson Die Brill-Schriften: 4.3 (15 Votes)

Platz 4:

Jim Avignon We don’t want a solution because we like the problem: 4.3 (77 Votes)

Platz 4:

Florian Pfeffer To Do – Strategien, Werkzeuge und Geschäftsmodelle für radikale Gestaltung:
4.3 (36 Votes)

Platz 4:

Andreas Frohloff Workshop: Cancellaresca – Wurzel unserer Schreibschrift: 4.3 (9 Votes)

Dein Ranking wäre anders? Als Teilnehmer kannst du den Fragebogen ausfüllen und am Ranking teinehmen.
 Fragebogen    Vortrags-Ranking

Oder du schreibst uns eine Mail an info@typotalks.com

Die nächste TYPO Berlin findet übrigens vom 21. bis zum 23. Mai 2015 statt. Das Thema lautet Character.

Verlosung

FontShop-Verlosung: Alle Gewinner sind benachrichtigt

21. Mai 2014

Vielen, vielen Dank für die rege Teilnahme an unserer Geburtstagsverlosung! Wir gratulieren allen 75 Gewinnern;)

FontShop-Verlosung: Alle Gewinner sind benachrichtigt

Foto © Gerhard Kassner

Vielen, vielen Dank für die rege Teilnahme an unserer Geburtstagsverlosung! Wir gratulieren allen 75 Gewinnern;)

Über ein TYPO Berlin 2015 Ticket freuen sich Julia (Danzig), Jonas (Aarhus) und Jessica aus München. Die FontBooks sind auf dem Weg zu Karin, Susanna und Stefan. Die Made with FontFonts reisen gerade durch Europa. 60 weitere Überraschungspreise sind verteilt oder in der Post.

Typo Berlin 2014 "Roots"

TYPO Berlin 2014 im Rückblick [update]

21. Mai 2014

Das war TYPO Berlin 2014. Fast 2000 Besucher und über 70 Sprecher verorteten den aktuellen Stand des Grafik Design. Vom vergangenen Donnerstag bis Samstag drehte sich im Haus der Kulturen der Welt alles um das diesjährige Konferenz-Thema ROOTS.
TYPO Berlin 2014 Blogroll:

TYPO Berlin 2014 im Rückblick [update]

Das war TYPO Berlin 2014. Fast 2000 Besucher und über 70 Sprecher verorteten den aktuellen Stand des Grafik Design. Vom vergangenen Donnerstag bis Samstag drehte sich im Haus der Kulturen der Welt alles um das diesjährige Konferenz-Thema ROOTS.

Die nächste TYPO Berlin findet unter dem Motto »Character« vom 21. – 23 .Mai 2015 statt. Updates gibt es hier im Blog oder per Newsletter.

Highlights dieser Konferenz setzten neben den musikalischen Performances der schwedischen Branding Agentur Snask und des polnischen Kunst-Grenzgängers Grzegorz Laszuk auch der Videovortrag mit der holländischen Ikone des Schriftenentwurfs, Gerrit Noordzij und David Carsons „New Way“.

see bottom of post for English translation …

Stimmen zur TYPO Berlin / Voices on TYPO 2014

▶ Creative Bloq (E)

TYPO Berlin: highlights from day one

TYPO Berlin: highlights from day two

TYPO Berlin: highlights from day three

 

▶ Macwelt (D)

Report: Typo Berlin 2014

 

▶  Page (D)

TYPO Berlin 2014: Pre-Party in Kreuzberg

TYPO Berlin 2014: Back to the Roots

TYPO Berlin 2014: Grillkultur und Beyoncé

TYPO Berlin 2014: Thema Highlights zum Schluss

 

▶ The Fontfeed

Day 1 TYPO Berlin 2014 “Roots”

 

▶ Slanted (D)

TYPO Berlin 2014

TYPO Tag 1, 21 Uhr, Yanone

TYPO Berlin 2014: Halbzeit

TYPO Berlin 2014 – Roots

 

Deutschlandradio Kultur, Interview mit Programmdirektor Jürgen Siebert (D)

derFreitag, Kultur von Christoph Nitz (D)

You should like type too by Rob Keller (E)

▶ Purely Typographic Programme by Stephen Coles (E)

TYPO pre-opening night at Letters are my friends (E)

 

wird aktualisiert / to be condinued

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Fotos: Gerhard Kassner, Jens Tenhaeff

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So. This was TYPO Berlin 2013. Nearly 2,000 visitors and over 70 speakers reflected the current state of graphic design. From last Thursday through Saturday the Berlin House of World Cultures was rotating around this year’s conference theme ROOTS.

The next TYPO Berlin under the motto “Character” will take place from 21 – 23 May 2015. There are updates here on the blog or on email newsletters.

Highlights of this conference were the musical performances by the Swedish branding agency Snask and the Polish Art frontier worker Grzegorz Laszuk on one hand and on the other hand the video lecture with the Dutch icon of font design, Gerrit Noordzij as well as David Carson’s “New Ways”.

Foto © Gerhard Kassner

Hans-Jürgen Herr und Holger Schmidhuber: Viel mehr als einfach nur ein Vortrag

20. Mai 2014

„Viel mehr als einfach nur ein Vortrag“ ist der Titel eines Vortrags über einen Kunden, eine Agentur und einen Grill. Und ein bisschen auch über die Erschaffung der Welt. Zumindest mal die Welt von Weber Grill.

Hans-Jürgen Herr und Holger Schmidhuber: Viel mehr als einfach nur ein Vortrag

Foto © Gerhard Kassner

„Viel mehr als einfach nur ein Vortrag“ ist der Titel eines Vortrags über einen Kunden, eine Agentur und einen Grill. Und ein bisschen auch über die Erschaffung der Welt. Zumindest mal die Welt von Weber Grill.

Vor zehn Jahren war der europäische Markt für Grills jenseits des Niedrigpreissegments quasi tot, erzählt Hans-Jürgen Herr. Er ist Präsident der Weber-EMEA-Märkte sowie Managing Director der Weber-Stephen Central and Eastern-Europe-Unit und außerdem Kunde von Holger Schmidhuber. Der ist Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender Geschäftsführer der Fuenfwerken Design AG und erzählt, dass die gemeinsame Geschichte, die hier erzählt werden soll, für ihn und seine Agentur zunächst einmal mit einer Niederlage begann. Denn 2008 haben sie den Pitch bei Weber Grill verloren.

Zu groß sei die Vision gewesen, die Fuenfwerken da im Sinn hatte für Weber Grill, wirft Hans-Jürgen Herr ein. Zwar eindrucksvoll, aber einfach nicht das richtige für seine Marke und den Markt und diese ganzen anderen Dinge, die Kunden so sagen…(An anderer Stelle, sagt er aber auch sehr kundenuntypische Dinge. Zum Beispiel, dass schwierige Grundlagen die beste Voraussetzung für mutige Entscheidungen sind.)

Fuenfwerken muss sich also geschlagen geben.

Doch dann geschieht etwas Ungewöhnliches. Die Marke Weber Grill wird von ihrem eigenen Erfolg überrollt. Die Marktanteile steigen rasant. Und dann wird eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen: Ein Jahr nach dem verlorenen Pitch meldet sich Weber Grill bei Fuenfwerken und möchte nun doch eine Zusammenarbeit.

Gemeinsam wird eine erste Kampagne entwickelt, die den Weber Grill als das positioniert was er ist – das Original. Das war der Anfang einer eindrucksvollen Markenrepositionierung.

Lautes Lachen im Saal und an manchen Stellen auch leidvolles Seufzen, als Schmidhuber das Ausgangsmaterial und die ursprüngliche Bildwelt von Weber Grill zeigt: Idiotisch einträchtige Familien, weiße Mitteleuropäer in skandinavisch anmutenden Gärten und alle sind so glücklich, das man sich eigentlich auf jeden Fall sofort einen anderen Job suchen will…

Gemeinsam beschreiben die beiden Redner ihren Weg zur neuen Bildwelt und damit auch zur neuen Markenwelt. Und die ist tatsächlich einfach nur sehr, sehr beeindruckend. Außergewöhnliche Bilder mit außergewöhnlichen Menschen und Gesichtern. Roh und kernig, archaisch, sagen beide. So wie Grillen eben ist.

Es ist ein ungewöhnlicher Vortrag, weil man hier den Kunden und den Kreativen gemeinsam auf der Bühne erlebt, auf Augenhöhe miteinander und offensichtlich und zu Recht stolz auf das gemeinsame Projekt, an dem beide gewachsen sind. Und so merkt man, dass es hier um mehr geht, als um Werbung. Viel mehr.

Text: Ivana Rohr

Foto © Gerhard Kassner

 

Weber Grill in Aktion, TYPO Night, Foto © Sebastian Weiß

 

Photo © GerhardKassner

Harry Keller: Working Agile

20. Mai 2014

Don’t go chasing waterfalls. Jump ship and work agile. That’s pretty much the crux of what I got from Harry Keller. Harry is a Berlin based web developer and works for Edenspiekermann (Espi). They create and build digital products and services at various scales across multiple disciplines.

Harry Keller: Working Agile

Photo © Gerhard Kassner

Don’t go chasing waterfalls. Jump ship and work agile. That’s pretty much the crux of what I got from Harry Keller. Harry is a Berlin based web developer and works for Edenspiekermann (Espi). They create and build digital products and services at various scales across multiple disciplines.

Spectacular trademark hair in place and armed with a few diagrammatic but of course well designed and considered slides in tow, he very succinctly talked through the whys, whats, hows and differences between the ‘waterfall’ and ‘agile’ processes. He spoke about the changing nature of the digital landscape, where back in the day we only had to worry about one or maybe two devices, to now – the current state of play, which sees a plethora of devices, platforms, apps, updates and writing systems making for one giant global web of complexity. It has become in a sense – one hot digital mess.

The view is that the traditional waterfall and straight line design-to-content-to-implementation-to-final product approach lacks freedom and flexibility, nor does it allow for volume or (frequent) change in the lifespan of a product. This pre-determined beginning-to-end, pass-the-baton way of working also inhibits communication and collaboration across disciplines. Cracks often appear as projects start falling by the wayside relative to execution and time as a consequence of set expectations. “That’s not what the mock up looked like … ”, “why is it taking so long?” and “why isn’t this working?” ring too common as feedback threads, and which at times, is fair enough, because the final product often resembles very little of the approved mock-up that was established in earlier design phases.

Agile flips waterfall on its head. Disciplines are integrated and everyone has a seat at the table, including the client. Design, content and implementation are no longer linear defined plot points, but are equal starting points of a helix. What was a single straight line is now a set of woven waves, with bends and curves marked by a series of sprints. Instead of one long project cycle, everyone works together in (2-4 week) sprint cycles and everyone is across everything. Designer, developer, scrum master and client co-exist as one. A wish-list is made (product backlog), which informs the sprint backlog, with each end of sprint equalling a deliverable.

By having all onboard and starting with the bare minimum of the project, this iterative way of thinking breaks down complexity into bite-sized realistic and tangible chunks. Short iterations within sprints enable quicker better results (and therefore quicker product releases) because they are built as little modules that can constantly be improved. But more importantly, the process is transparent and realistic expectations are managed.

Case in point – the Next FontShop project. Relevant, but also fitting in the spirit of Typo, Harry shared the project as a fine example of the agile process in play. After 4 weeks prep and 11 sprints, the team of 7 consisting of both FontShop and Espi staff released Next FontShop as a public beta. It launched only with the foundry and designer pages as the starting point and is now in its 14th sprint with the team aiming to release new stuff to public after every fortnightly sprint. There is still work to be done but what is out there is a tangible and functional product that lends itself for evolution, without, or at least, with very little compromise. Quite remarkable and groundbreaking, not just in the typo sphere, but a definite stand out in the greater websphere. The type test drive in particular is pretty amazing even in its current tryout state. It is being built with utmost care and detail, and it is and as Harry humbly puts it, a package of “little nice things”.

The agile process is proving to blow waterfall out of its own water and what used to be a supplier/client relationship is now more a real and eye-level collaborative partnership. Go with and not against. Embrace change, blur the lines and sprint.

Waterfall = dead end. Agile = open and now. As it stands, Harry insists that he will not work for and accept anything less than these agile values, and I think … neither do I.

Text: Maggie Tang

photo © Sebastian Weiß

photo © Sebastian Weiß

photo © Sebastian Weiß

 

photo © Gerhard Kassner

Petr van Blokland: The end of CSS

20. Mai 2014

When Petr van Blokland started his talk with “designers should code” and “get rid of the old waterfall process” I didn’t expect to hear anything new. But the minute I learned, that by coding, he actually meant programming, he had my attention.

Petr van Blokland: The end of CSS

photo © Gerhard Kassner

When Petr van Blokland started his talk with “designers should code” and “get rid of the old waterfall process” I didn’t expect to hear anything new. But the minute I learned, that by coding, he actually meant programming, he had my attention.

Many of you might know Petr van Blokland as a lover of type. With his brother Erik and with Just van Rossum, he supported the creation of the python based font editor RoboFont by Frederik Berlaen, providing a user friendly tool to draw and modify typefaces. Being not only a designer but also a programmer enabled him to implement his projects from sketch to finished product. Having the full control over the execution of his drafts improved his work as designer tremendously. That might be the reason why he is so passionate about encouraging all web designers to take matters into their own hands and start to learn programming.

Straight talking: learning to program will definitively consume a lot of your time and brainpower in the beginning. But once you start to see patterns, it will just feel like learning any other language. The key: practice, practice and tenacity. The good thing about programming? You can use libraries like Middleman, Cactus, or Xierpa3 (an open source library created by Petr van Blokland himself) that can save you a lot of time by automizing your work.

Moreover, developing not only the front but also the backend of your projects, allows you to connect to real data from a very early stage in the project. This will put your design to the test and help you figure out flaws as soon as possible.

Why going through all this hustle? Van Blokland boils it down pretty good asking “where does design start and end anyways”? For him, the designer is not only responsible to make a digital publication look great, but also to design the process and make sure all the parts included come together just how they need to, in order to make the final result look and work great.

My personal take away: get out of your comfort zone and learn as many tools as you can in order to understand what’s happening in the whole process from draft to finished product.
If this doesn’t scare you but got you all excited, start learning Python or Ruby with codecademy today and check out Xierpa3 for your next web project.

Text: Marlene Schufferth

photo © Sebastian Weiß

Paul van deer Laan: Something old for the present, something new for the past

20. Mai 2014

Paul van der Laan is a type designer and staff member of the KABK TypeMedia masters course in type design. Together with Pieter van Rosmalen, he is running Bold Monday, an independent type foundry.

Paul van deer Laan: Something old for the present, something new for the past

photo © Sebastian Weiß

Paul van der Laan is a type designer and staff member of the KABK TypeMedia masters course in type design. Together with Pieter van Rosmalen, he is running Bold Monday, an independent type foundry.

The second day of the conference must have been very intense for Paul.
After the Gerrit Noordzij interview premiere, he was invited on stage together with Petr and Erik van Blokland and Albert-Jan Pool to give us a better idea of the Noordzij type design school continuity.
In the afternoon you might have seen him intensely TypeCooking together with Erik van Blokland at their TypeCooker workshop.
Finally, Paul stood on stage in the Show hall to tell us about the roots of his latest projects.

Paul’s interest in geometric sans-serifs is evident.In 2002, he was asked to design an exterior lettering for a Bauhaus building where his studio was based at the time. Paul decisively objected the architect’s predictable proposal to use Futura and started his research on geometric sans-serifs to find a more appropriate solution.

Starting at the origins, Paul observed classical proportions of Greek and Roman letters and then gave us a chance to compare features of such sans-serif milestones as Kabel by Rudolf Koch, Futura by Paul Renner, Metro Black by William Dwiggins, Two-Line Great Primer by Vincent Figgins and, of course, Akzidenz Grotesk.

It was not only these milestones that inspired Paul, as an old BLOEMEN MAGAZIJN lettering he found on the Anna Paulownastraat in the Hague had some of its features added to the final result.

The lettering for the Bauhaus building was made, accepted and executed in steel. Between 2002 and 2013, Paul extended that initial lettering to an amazing typeface — Oskar. It was released by BoldMonday in twelve styles, including meticulously drawn ‘split inline’ styles.

Another project which started with ‘just a logo’ was a modification of the Futura for the USA Today daily newspaper.

Paul explicitly explained which details of the typeface needed adjustments to make it suitable for USA Today. A coherence was given to the various terminals of the letters, ascenders and descenders were shortened, inconsistencies between styles were solved and two intermediate weights were added to the family.
Combined with Chronicle by Hoefler&Frere-Jones, the revised Futura works great   in the long format of the USA Today newspaper.

Finally, Paul spoke about his contribution to the identity of the Rijksmuseum, a Dutch national museum dedicated to arts and history. After a ten-year renovation, it was reopened in 2013.

Irma Boom, who was responsible for the new identity, invited Paul to collaborate on the Rijksmusem logo. Her first sketches were based on DIN, but Paul suggested a version based on Panno, a typeface by Pieter van Rosmalen released under BoldMonday.

After refining and adjusting shapes and proportions as well as finding a correct shape for a specific Dutch IJ letter combination, the logo was finished and extended to a typeface which is now used to set the names of different units of the museum.

Still, there was a scope for typographical work. A typeface for signage was needed, as well as a method to automatize micro typography for thousands of the signs in the museum.

Paul modified Panno typeface, making it even more suitable for signage and adding OpenType features to solve some typographical issues: for example, the figures in the years would be replaced by the smaller ones to achieve an even text flow.

BoldMonday can be proud of many beautiful specimens in various sizes — from the huge Rijksmuseum advertising banner in Amsterdam to the tiny napkin you can find at the Rijksmuseum’s cafe.

Text: Aleksandra Samulenkova, LucasFonts

photo © Sebastian Weiß